Blog zu Online-
Marketing Themen

Hier findest du Blogbeiträge zu aktuellen und interessanten Online Marketing Themen, ebenso wie hilfreiche Anleitungen und aktuellen Performance Marketing Trends. Viel Erfolg bei der Umsetzung! 

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Phillip
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Online Marketing

Link für Google-Rezensionen erstellen

Rezensionen sind ein essentieller Bestandteil der Außendarstellung deines Unternehmens. Sie sind ein Indikator für Glaubwürdigkeit und Qualität. Potenzielle Kunden können anhand von Rezensionen besser einschätzen, ob die Produkte und Dienstleistungen sowie die Rahmenbedingungen zu ihren Bedürfnissen passen. Dabei gilt: Je mehr, desto besser. Denn je mehr Rezensionen vorhanden sind, desto höher ist die Aussagekraft. 

Um mehr Personen bewegen zu können, eine Rezension abzugeben, kannst du einen Link erstellen, der anschließend geteilt werden kann. Auf diese Weise vereinfachst du den Weg zu deinen Rezensionen.

  1. Rufe dein Google Unternehmensprofil über die Google-Suche auf
  2. Wähle Kunden > Rezensionen > Mehr Rezensionen erhalten.
  3. Dort kannst du deinen Link kopieren und freigeben

Alternativ kannst du einen Link direkt über das Google My Business Dashboard erstellen. Wähle dazu unter Mehr Rezensionen erhalten die Aktion Formular teilen. Anschließend kannst du den Link kopieren und freigeben.

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Phillip
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TikTok

TikTok Creator Marketplace

Was ist der Creator Marketplace bei TikTok?

Der Creator Marketplace ist eine zentrale Plattform zur Verbindung von Werbetreibenden und über 500.000 Content Creators auf TikTok. Er enthält aktuelle Auskünfte und Statistiken über die Creators und ihre Inhalte, außerdem erlaubt eine Filterfunktion die genaue Suche nach bestimmten Kriterien, etwa Alter und Geschlecht der Zielgruppe oder Themen der Videos. So können Werbetreibende gezielt nach Content Creators suchen, die optimal zu ihrer Kampagne passen, sie zur Zusammenarbeit einladen und schließlich mit ihnen in Kontakt treten. Während der laufenden Kampagne steht ein Reporting-Tool zur Verfügung, mit dem die Ergebnisse der Kooperation eingesehen werden können und so die weitere Planung vereinfacht wird. Alle Creators bringen mindestens 100.000 Follower (insgesamt) und 100.000 Likes (in den letzten 28 Tagen) mit sich, wodurch eine hohe Qualität garantiert wird.

Die Übersicht der Creator im Marketplace

Welche Vorteile bringt eine Zusammenarbeit mit Content Creators?

Nicht umsonst werden Kooperationen mit Content Creators auf Tiktok immer beliebter - Sie bringen einige Vorteile bei der Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen und sind daher für viele Werbetreibende mit unterschiedlichen Hintergründen und Zielen interessant.

Glaubwürdigkeit

Gerade bei neuen, unbekannten Produkten und Dienstleistungen stellt das Erlangen von Glaubwürdigkeit eine Hürde dar und kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Content Creators können diesen Prozess durch persönliche Bewerbung beschleunigen. Ihre Reichweite und Bekanntheit sprechen für sich und stellen sofort Vertrauen her, welches letztendlich schneller zu Conversions führt. Zudem bieten etwa Unboxing- oder Testing-Videos einen unverfälschten Einblick in die Anwendung und können die Glaubwürdigkeit weiter erhöhen.

Neue Zielgruppen

Content Creators sind eine hervorragende Möglichkeit, um neue Zielgruppen zu erschließen. Häufig bringen die Creators bereits eine große Community mit sich, welche die bisherige Zielgruppe deutlich erweitern kann. Auf diese Weise können Personen auf das Produkt bzw. die Dienstleistung aufmerksam gemacht werden, die sonst kaum in Kontakt damit geraten wären.

Expertise

Content Creators auf TikTok sind Experten auf ihrem Gebiet. Sie kennen sich bestens mit der Produktion von Videos, Features und Trends auf der Plattform aus und bieten die volle Unterstützung bei der optimalen Umsetzung der Kampange.

Statistiken

Engagement Rate von durchschnittlich 9,38% bei Videos mit Content Creators
Ad Recall von durchschnittlich 62% bei Videos mit Content Creators
Click Through Rate durchschnittlich 14% höher als bei Videos ohne Content Creators
View Rate durchschnittlich 70% höher als bei Videos ohne Content Creators

Quelle: TikTok

Wie viel kostet eine Kooperation mit Content Creators?

Die Kosten unterscheiden sich je nach Creator und richten sich nach der Reichweite und Engagement Rates, daher lassen sich keine konkreten Aussagen treffen. Erfahrungsgemäß kostet ein Post bei einem Creator mit 100K bis 500K Followern einen dreistelligen Betrag, ab 500K wird es dann vierstellig. Ab einer Million Follower werden dann häufig 2.000€ fällig.

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Phillip
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TikTok

TikTok Branded Effects

TikTok Branded Effects

Was sind TikTok Branded Effects?

Beim Erstellen von Videos bei TikTok stehen eine Vielzahl an Effekten zur Auswahl, welche in die Aufnahme eingebaut werden. Das kann beispielsweise ein veränderter Hintergrund, ein Filter für das Gesicht oder ein interaktives Spiel sein. Effekte bieten den Nutzern einen extrem hohen Unterhaltungswert und sind ein wesentlicher Bestandteil der Gestaltung von Videos.

Ein Branded Effect ist demnach ein Effekt, der von einem Unternehmen gesponsert wird und daher Attribute enthält, die klar den Markennamen, Produkte oder spezielle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Marke darstellen.  Der Effekt erscheint in der Effekt-Auswahl und kann sofort verwendet werden. Zudem kann bei der Verwendung ein Call-To-Action angezeigt werden und so direkt auf eine externe Seite verwiesen werden.

Arten von Branded Effects

TikTok unterteilt seine Effekte in vier Kategorien, die jeweils unterschiedliche Gestaltungsweisen und Funktionen aufweisen: 2D, 2D Pro, 3D und Gamified

2D

Diese Kategorie beinhaltet zweidimensionale Hintergründe und Vordergründe sowie Masken, die dem Gesicht in der Bewegung folgen. Außerdem können manche 2D-Effekte auf Gesten mit der Hand und dem Gesicht reagieren.

2D Pro

Effekte der Kategorie 2D Pro ermöglichen fortgeschrittene Veränderungen des Gesichts bei Make Up, Frisur und Augenfarbe.

3D

3D-Effekte sind besonders anspruchsvoll und beinhalten dreidimensionale Objekte, die am Körper oder in der Umgebung erscheinen. Das können etwa Hüte, Masken, Accessoires, Gegenstände, Tiere usw. sein, die detailliert und realistisch dargestellt werden. 

Gamified

Wie der Name schon sagt, bestehen Effekte dieser Kategorie aus einem Spiel, an dem der User interaktiv teilnehmen kann. Dabei werden Bewegungen des Körpers und des Gesichts  dazu verwendet, Elemente des Spiels zu steuern und einen Score zu erreichen.

Vorteile und Möglichkeiten von Branded Effects

Branded Effects bieten Vorteile entlang des gesamten Marketing-Trichters (Funnel). Im oberen und mittleren Bereich kann durch die Verwendung des Effekts eine Vielzahl von Personen angesprochen werden und so die Markenbekanntheit stark gesteigert werden. Die Zielgruppe erinnert sich um einiges besser an Branded Effects, mit denen sie aktiv interagiert und persönliche Kreativität einfließen lässt, als an Werbeanzeigen, die sie nur passiv im Feed wahrgenommen hat. Aus diesem Grund steigt ebenfalls die Verbindung der potenziellen Kunden zur Marke und letztendlich erhöht sich im unteren Bereich des Marketing-Trichters auch die Zahl der Kaufentscheidungen. Eine Besonderheit von TikTok ist die überwiegend junge Community, die sich gerade über interaktives Markenerlebnis in Form von Effekten sehr gut erreichen lässt.

Bei Branded Effects besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass ein Effekt, gegebenenfalls in Verbindung zu einer Aktivität, besonders gut bei der Community ankommt und sich zu einem viralen Trend entwickelt. In diesem Fall verbreiten sich Beiträge mit diesem Effekt besonders schnell und werden vielen Usern auf der For-You-Page angezeigt - dort wird die meiste Zeit verbracht, um neue Inhalte zu erkunden. Ein Branded Effect, der auf diese Weise viral wird, hat einen immensen Einfluss auf die Reichweite, auf das Markenbild und letztendlich auch auf die Verkaufszahlen.

Gamified Branded Effect: Bomb Pop von Wells Enterprises   TikTok: @cocoquinnb
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Phillip
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TikTok

TikTok Branded Hashtag Challenge

Was ist eine Branded Hashtag Challenge?

Eine Hashtag Challenge bei TikTok wird ins Leben gerufen, indem eine Aktion (z.B. Tanz, Humor, sportliche Aktivität) mit einem einzigartigen Hashtag versehen wird, so dass diese von Usern nachgemacht und unter dem Hashtag wieder gepostet werden kann. Im Idealfall erreicht der Hashtag Popularität und wird vielen weiteren Usern auf der For You Page von TikTok angezeigt - dort verbringen Nutzer die meiste Zeit und entdecken neuen Content - wodurch das Wachstum beschleunigt wird und ein neuer Trend entsteht.

Wenn Marken eine Hashtag Challenge sponsern, wird das Branded Hashtag Challenge genannt. Um eine Branded Hashtag Challenge zu starten, bieten sich drei Möglichkeiten an.

  1. Organische Verbreitung: Hierbei wird die Branded Hashtag Challenge auf die ursprüngliche Art gestartet. Man denkt sich eine interessante oder witzige Challenge aus, die leicht nachzuahmen ist und versieht diese mit einem einprägsamen Hashtag. Zu jedem Hashtag gehört zudem eine Hashtag Page, wo alle mit diesem Hashtag veröffentlichten Inhalte zu sehen sind. Nun muss die Community dazu animiert werden, den Trend fortzuführen. Als Unterstützung können hierbei Influencer hinzugezogen werden, welche die Branded Hashtag Challenge promoten.
  1. In-Feed-Werbeanzeigen: Um mehr User auf die Branded Hashtag Challenge aufmerksam zu machen, kann bezahlte Werbung geschaltet werden. Hierbei ist es möglich, ein detailliertes Targeting durchzuführen, wodurch die passende Zielgruppe erreicht wird. Das Video, welches die Challenge anleitet, taucht dann im Feed der User neben allen weiteren Videos auf. Von dort aus führen die User selbst den Trend fort, indem sie die Branded Hashtag Challenge nachmachen und wieder posten.
  1. Zusammenarbeit mit TikTok: Bei voller Zusammenarbeit bietet TikTok eine Art “Gesamtpaket” zur Branded Hashtag Challenge. Dieses besteht aus kreativer Beratung, Kooperationen mit Creators, Musikauswahl, TopView-Platzierungen sowie einer individualisierten Hashtag-Seite.

Welche Vorteile hat eine Branded Hashtag Challenge?

Nähe zur Community

Bei einer Branded Hashtag Challenge kann jeder mitmachen. Dieser Punkt unterscheidet sie von einfachen Werbeanzeigen, die Nutzer im Feed wahrnehmen. Durch diese Einbindung taucht die Zielgruppe tiefer in die Marke ein und nimmt sie als Erlebnis wahr - wodurch eine enge Verbindung hergestellt und so eine Community aufgebaut werden kann. Branded Hashtag Challenges weisen eine vergleichsweise hohe durchschnittliche Engagement Rate von 17,5% auf (Quelle: TikTok) und sprechen daher mehr Menschen an, was auf die Einbeziehung der Community zurückgeführt werden kann. 

Effektive Verbreitung

Im Vergleich mit üblichen Werbeanzeigen zeigen Branded Hashtag Challenges eine 4,5x höhere Markenbekanntheit, zudem erinnern sich User bis zu 4x besser an eine Branded Hashtag Challenge als an eine gewöhnliche Werbekampagne (Quelle: TikTok). Daher ist das Konzept ein effektiver Weg, eine Markenidentität aufzubauen und nachhaltig zu verbreiten.

Langanhaltende Ergebnisse

Der ROAS von Branded Hashtag Challenges laut TikTok spricht für sich: 90% der BHC erzielen mindestens einen 2,5x höheren ROAS als gewöhnliche Kampagnen, 50% sogar einen mindestens 5x höheren ROAS. Die organische Aktivität einer Branded Hashtag Challenge leistet einen Beitrag von ca. 50% des ROAS (Quelle: TikTok & Nielsen), auch bis über den eigentlichen Zeitraum der Challenge hinaus.

Möglichkeit der Viralität

Es besteht die Möglichkeit, dass eine Branded Hashtag Challenge nicht nur populär, sondern viral wird. In diesem Fall verbreitet sich die Challenge besonders schnell, erreicht einen großen Teil der Nutzer und erzielt eine sehr hohe Zahl an Interaktionen. Damit entfernt sich die Branded Hashtag Challenge vom reinen Werbecharakter und bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Markenwahrnehmung für die vergleichsweise  junge Zielgruppe auf TikTok positiv zu verändern. Eine Besonderheit bei dieser Zielgruppe ist zudem, dass sie sich besonders gut über benutzernahe Inhalte erreichen lässt. Das gelingt gerade über TikTok, da es für viele junge Menschen die am häufigsten genutzte Social-Media-Plattform ist.

Beispiel für eine Branded Hashtag Challenge

Als erstes deutsches Finanzinstitut wagte sich die Commerzbank mit einer Branded Hashtag Challenge auf TikTok. Unter dem Hashtag #freshmoneyfever sollten die überwiegend jungen User kreativ werden und Videos mit Humor und Individualität rund um das Thema Geld und Finanzen posten. Um einen Anreiz zu schaffen, sollte der Gewinner ein aktuelles iPhone erhalten. Die Commerzbank setzte bei der Verbreitung der Challenge auf einige sehr populäre deutsche TikTok-Influencer, da sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht über eine eigene TikTok-Seite verfügte und eine gewisse Reichweite erzielen musste.

Die Ergebnisse fielen für den Tik-Tok-Newcomer Commerzbank sehr positiv aus. Der Hashtag erreichte über eine Milliarde Views innerhalb von acht Tagen und die Engagement Rate lag bei bis zu 19%.

Commerzbank: #freshmoneyfever
TikTok: @paulomuc
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Phillip
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Online Marketing

Register mit Online Marketing Abkürzungen und Begriffen

Die 100 wichtigsten Online Marketing Abkürzungen einfach erklärt:

A/B Testing

Das sogenannte A/B Testing stellt eine Methode dar, bei der zwei verschiedene Versionen von Websites, Apps, Werbeanzeigen etc. an einer Zielgruppe getestet werden und so ein direkter Vergleich der Performance gelingen kann.

Ad - Advertising

Advertising, kurz Ad ist der englische Begriff für Werbung. Werbung - per Definition - ist die Verbreitung von Informationen durch Unternehmen, um Bekanntheit zu erlangen, ein gewisses Image zu pflegen und letztendlich den Umsatz zu erhöhen (bei gewinnorientierten Unternehmen).

Ad Creative

Das Ad Creative ist das visuelle bzw. hörbare Element einer Werbeanzeige und ein einflussreicher Faktor auf die Performance. Das Creative kann ein Bild oder Video bzw. Audio sein, sollte dabei ein einheitliches Markenbild vermitteln und bei der Audience eine positive Reaktion hervorrufen.

Affiliate Marketing

Affiliate Marketing ist die Bezeichnung für die Kooperation eines Anbieters (engl. Merchant) und einem Vermarkter (Affiliate). Dabei stellt der Anbieter geeignetes Werbematerial zur Verfügung, welches der Affiliate verwendet, um das Produkt/ die Dienstleistung auf seinen Websites zu bewerben. Bei Erfolg wird der Affiliate durch eine Provision vergütet.

AI - Artificial Intelligence

Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz) das Konzept, menschliches Lern- und Denkverhalten auf einen Computer zu übertragen. Ziel ist es, dass der Computer nicht für jede Situation  programmiert werden muss, sondern eigenständig Lösungen findet und daher ohne weiteren Input selbständig Aufgaben bewältigen kann.

AOV - Average Order Value

Der Average Order Value ist der durchschnittliche Bestellwert einer Website bzw. einer App. Die Erhöhung des AOV ist eine Möglichkeit, den direkten Umsatz zu steigern und häufig günstiger als Neukundengewinnung, da keine neuen Transaktionskosten entstehen.

Audience

Der englische Begriff “Audience” lässt sich im Kontext des Online-Marketing mit “Zielgruppe” übersetzen. Diese Zielgruppe kann der gesamten Bevölkerung entsprechen, sie lässt sich allerdings auch nach diversen Kriterien (Alter, Geschlecht, Interessen, Web-Aktivität etc.) genau definieren. 

B2B - Business-to-Business

Business-to-Business (kurz B2B) ist die Bezeichnung für die Geschäftsbeziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen für den Handel von Produkten und Dienstleistungen.

B2C - Business-to-Consumer

Business-to-Consumer (kurz B2C) bezeichnet die Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und dem Endkonsumenten der jeweiligen Produkte oder Dienstleistungen. 

Backlink

Backlinks (deutsch: Rückverweise) sind Links, die von einer fremden Website auf eine Website verweisen. Die Anzahl der Backlinks auf fremden Websites kann dabei ein Indikator für die Popularität der Website sein und spielt daher eine Rolle für die Platzierung im Suchmaschinen-Ranking.

Bounce Rate

Die Bounce Rate, zu deutsch etwa “Absprungrate”, ist ein Indikator für die Performance einer Website bzw. einer Anzeige. Die Bounce Rate stellt die Anzahl der Nutzer dar, die eine Website nach nur kurzem Aufenthalt wieder verlassen, d.h. sie besuchen nur eine Unterseite oder verweilen nur wenige Sekunden auf der Seite.

CAC - Customer Acquisition Costs

Als Customer Acquisition Costs (Kundenakquisitionskosten) bezeichnet man die durchschnittlichen Kosten, die entstehen, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Ziel der Unternehmen ist es, die CAC zu minimieren, um folglich Effizienz und Gewinn zu steigern. 

CD - Corporate Design

Der Begriff Corporate Design bezeichnet das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens und die Vermittlung einer einheitlichen Unternehmensidentität. Bestandteile des Corporate Design sind unter anderem Firmenlogo, Produktdesign oder Werbemittel, welche einen gewissen Wiedererkennungswert bieten sollen, um so die Markenbekanntheit zu steigern.

Churn Rate

Churn ist eine Kombination aus den Wörtern “change” (Wechsel) und “turn”(Abkehr). Die Churn-Rate (Abwanderungsquote) bezeichnet die Anzahl der “abgewanderten” Kunden, also Kunden, die das Produkt/ die Dienstleistung nicht mehr in Anspruch nehmen, im Verhältnis zur Gesamtzahl. Daher ist die Churn-Rate ein Indikator für Veränderungen im Kundenstamm.

CLV - Customer Lifetime Value

Der Customer Lifetime Value (etwa: Kundenwert) ist der Durchschnittswert, den jeder Kunde in seinem gesamten “Kundenleben” für das Unternehmen hat, wobei vergangene als auch zukünftige Transaktionen eingerechnet werden. Die Kennzahl gibt daher Aufschluss über den Kundenstamm und die Gewinnung neuer Kunden.

CMS- Content Management System

Ein Content-Management-System ist eine Software, mit der Webinhalte in Textform, Bilder, Videos etc. erstellt, veröffentlicht und verwaltet werden können. Dies gelingt auch ohne Programmierkenntnisse, da über eine grafische Benutzeroberfläche gearbeitet wird.

Conversion

Der englische Begriff Conversion (Umwandlung) beschreibt den Fall, dass ein Nutzer eine vom Werbetreibenden/ Verkäufer gewünschte Aktion ausführt, beispielsweise einen Kauf/ eine Anmeldung usw. tätigt. Conversions können dabei verschiedene Aktionen sein und hängen von den Zielen des Werbetreibenden/ des Verkäufers ab.

Cookies

Cookies (Deutsch: Kekse) sind kleine Datenpakete (Textdateien), die von einer Website erstellt und im Browser des Nutzers gespeichert werden. Mithilfe von Cookies lassen sich Informationen über das Verhalten speichern, etwa die Dauer von Website-Besuchen oder ob die Website bereits besucht wurde. Diese Informationen können unter anderem für Werbezwecke und die Optimierung der Benutzererfahrung verwendet werden.

CPA - Cost-per-Action

Cost-per-Action (CPA) ist ein Kostenmodell im Online-Marketing, bei dem die Kosten bei Werbekunden durch eine gewisse Handlung der Nutzer entstehen - beispielsweise Verkäufe oder die Aktion “in den Einkaufswagen”. Im Gegensatz zum Cost-per-Click (siehe Eintrag) entstehen keine Kosten durch das bloße Anklicken der Werbung/der verlinkten Website. Die Formel zur Errechnung des CPA lautet: Ausgaben / Aktionen = CPA.

CPC-Cost-per-Click

Cost-per-Click (CPC) bezeichnet ein Kostenmodell im Online-Marketing, bei dem Kosten durch das Anklicken der Werbung/der verlinkten Website entstehen. Die Formel zur Errechnung des CPC lautet: Ausgaben / Klicks = CPC.

CPL - Cost-per-Lead

Cost-per-Lead (CPL) bezeichnet ein Kostenmodell im Online-Marketing, bei dem die Kosten durch Kontaktaufnahme zu möglichen Kunden entstehen. Verwendet werden Leadformulare vor allem bei Unternehmen, bei denen ein direkter Kauf auf der Website nicht möglich ist - also beispielsweise physische Dienstleistungen. Die Formel zur Errechnung des CPL lautet: Ausgaben / Leads = CPL.

CPM - Cost-per-Mille

Cost-per-Mille bezeichnet ein Kostenmodell im Online-Marketing, bei dem die Kosten durch jeweils 1000 Impressionen (Ansichten der Werbung) entstehen. Dabei wird zwischen Brutto-CPM (Mehrfach-Ansichten eingerechnet) und Netto-CPM (Anzahl tatsächlicher Personen) unterschieden. Die Formel zur Errechnung des CPM lautet: Ausgaben / Tausend Impressionen = CPM.

CPO - Cost-per-Order

Cost-per-Order (CPO) bezeichnet ein Kostenmodell im Online-Marketing, bei dem die Kosten durch einen Kauf auf der Website entstehen. Dabei werden Neukunden und wiederkehrende Kunden erfasst. Die Formel zur Errechnung des CPO lautet: Ausgaben / Käufe = CPO.

CPS - Cost-per-Sale

Synonym zu CPO

CPV -  Cost-per-View

Cost-per-View bezeichnet ein Kostenmodell im Online-Marketing, bei dem die Kosten pro Ansicht der Werbeanzeige entstehen. Die Formel zur Errechnung des CPV lautet: Ausgaben / Ansichten = CPV.

CR - Conversion Rate

Die Conversion Rate ist der Prozentsatz der Interessierten, die auf einer Website die gewünschte Aktion (Conversion) ausführen. Conversions können Käufe, Anmeldungen, Kontaktaufnahmen etc. sein und hängen von den Zielen des Verkäufers ab.

CRM - Customer Relationship Management

Customer Relationship Management ist als Strategie zu verstehen, alle interaktiven Kundenprozesse zu planen und zu steuern. Hierbei können Methoden wie beispielsweise die Dokumentation und Auswertung  von Kundengesprächen eingesetzt werden. Ziel ist es, die Kundenorientierung auf lange Sicht zu optimieren.

CRO - Conversion Rate Optimization

Die Conversion Rate Optimization bezeichnet den Prozess, die Anzahl der Conversions (gewünschte Aktionen) auf einer Website zu erhöhen. Dabei muss ermittelt werden, wie sich Nutzer über die Oberfläche bewegen und was mögliche Gründe gegen einen Kauf sein könnten.

CSS - Cascading Style Sheets

CSS ist der Name einer Programmiersprache, die eingesetzt wird, um das Design elektronischer Dokumente festzulegen, ohne dabei den Inhalt zu verändern. Auf diese Weise können unter anderem Farbe, Schriftart oder Layout angepasst werden. 

CTA - Call-to-Action

Der Begriff Call-to-Action lässt sich mit Handlungsaufforderung übersetzen. Hierbei soll der potenzielle Kunde mit bestimmten Ausdrücken wie “Jetzt informieren” - häufig in Kombination mit einem Link - zu einer konkreten Aktion angewiesen werden. Auf diese Weise ist es möglich, mehr direkte Käufe bzw. gewünschte Aktionen zu erzielen.

CTR - Click-through-rate

Die Click-Through-Rate ist die Anzahl der Klicks auf einen Link im Verhältnis zu den Impressionen und misst somit die Beliebtheit einer bestimmten Werbeanzeige. Die Formel zur Errechnung der CTR lautet: Klicks / Impressionen * 100.

CX - Customer Experience

Als Customer Experience wird die Gesamterfahrung, die Kunden mit einem Unternehmen erleben bezeichnet. Hierbei fließen alle Berührungspunkte wie Erstkontakt, Informationsbeschaffung, Kauf etc. ein. Ziel der Unternehmen ist es, die CX langfristig zu optimieren.

D2C - Direct to Consumer

Direct to Consumer ist ein Konzept, bei dem ein Unternehmen in direkter Verbindung zum Endkonsumenten steht. Das Produkt wird direkt an den Kunden vermarktet und es werden bewusst keine Zwischenhändler oder Plattformen eingebunden. D2C ist dabei kostengünstiger als der Vertrieb über weitere Händler, zudem wird so eine verbesserte Kommunikation mit den Kunden ermöglicht.

eCPM - Effective-Cost-per-Mille

Der eCPM ist ein Indikator, um die Rentabilität von Werbung zu ermitteln. Er gibt die geschätzten Umsätze an, die mit einem Werbemittel mit 1000 Impressionen erzielt werden können und unterscheidet sich so vom CPM (siehe Eintrag).

Engagement Rate

Die Engagement Rate beschreibt die Anzahl der Interaktionen auf einer Social-Media-Seite im Verhältnis zu ihren Followern und ist dabei ein wichtiger Indikator für die Qualität der Inhalte. Errechnet wird die ER wie folgt: Gesamt-Engagement pro Post (alle Likes, Kommentare, Shares) / Reichweite pro Post * 100.

FAQ - Frequently Asked Questions

Ein FAQ ist eine Sammlung häufig gestellter Fragen und häufig auftretender Probleme. Damit sollen Nutzer einfacher an Lösungen gelangen und müssen weniger Aufwand für die Suche bzw. Kontaktaufnahme betreiben, was das Nutzererlebnis verbessert.

FB - Facebook

Facebook ist mit etwa 2,9 Mrd. Nutzern die größte Social-Media-Plattform der Welt und wird von Meta Platforms betrieben. Das Netzwerk bringt sowohl für private User als auch für Unternehmen geeignete Funktionen mit sich, unter anderem das Teilen von Beiträgen, das Schalten von Werbeanzeigen, die Kommunikation über (Gruppen-) Chats und die Erstellung von Veranstaltungen.

Frequency

Der Begriff Frequency (Frequenz) bezeichnet die Häufigkeit, mit der eine Werbeanzeige bei jedem Nutzer geschaltet wird. Dabei sollte eine geeignete Frequenz gefunden werden, bei der eine mehrfache Konfrontation erfolgt, die Anzeige jedoch nicht als störend empfunden wird.

Funnel

Funnel, der englische Begriff für Trichter, bezeichnet im Kontext des Online-Marketing die Entwicklung eines (potenziellen) Interessenten zum Käufer. Bei diesem Vorgang steht am Anfang eine große Zahl an Interessenten, von denen im weiteren Kaufprozess immer mehr “abspringen”, bis am Ende nur wenige tatsächliche Käufer übrig bleiben.

GA - Google Analytics

Google Analytics ist ein kostenloses Analysetool für Websites und ihre Nutzerdaten. Es liefert Details zum  Traffic auf einer Website und hilft so, die Performance und das Suchmaschinen-Ranking einer Website zu verbessern und die Inhalte zu optimieren.

Google Search Console

Die Google Search Console ist ein kostenloses Analyse- und Servicetool von Google.  Mithilfe dieses Tools kann die Präsenz einer Website in der Google-Suchmaschine unter Rückgriff auf Analysedaten beobachtet und optimiert werden, außerdem beinhaltet es Warnungen zu Malware und unnatürlichen Backlinks.

Hyperlink

Ein Hyperlink ist ein Querverweis in einem elektronischen Dokument. Dabei sind Sprünge zwischen mehreren Stellen in einem Dokument möglich, allerdings auch die Verbindung verschiedener Dokumente. Bei Ausführung des Hyperlink wird das Ziel sofort aufgerufen.

IG - Instagram

Instagram ist ein soziales Netzwerk des Betreibers Meta Platforms, das sich vor allem auf Fotos und Videos spezialisiert. Hierbei können die Nutzer Beiträge und Storys teilen, liken und kommentieren, die Plattform beinhaltet zudem eine Palette an Möglichkeiten der Bild- und Videobearbeitung. Auch für Unternehmen bietet Instagram Vorteile, da bezahlte Werbung geschaltet werden kann oder über ein Marken- bzw. Unternehmensprofil mit der Community kommuniziert werden kann.

Influencer Marketing

Influencer Marketing ist ein Konzept, bei dem Influencer (Influence = Einfluss) mit einer großen Reichweite und einem hohen Grad an Vertrauen und Glaubwürdigkeit innerhalb ihrer Community zu Marketingzwecken eingesetzt werden. Dabei ist es häufig der Fall, dass die Influencer Experten auf der Ebene des zu vermarktenden Produktes sind, weshalb die Interessen der Community direkt angesprochen werden. 

Knowledge Graph

Der Begriff Knowledge Graph beschreibt allgemein eine Systematik zur Suche und Verknüpfung von Informationen. Dabei können in einer Suchmaschine neben den konkreten Suchergebnissen auch zusätzliche Informationen angezeigt werden, um die Suche möglichst zu vereinfachen.

Knowledge Panel

Das Knowledge Panel ist Bestandteil des Google Knowledge Graph und besteht in einem Abschnitt der Google-Suche rechts neben den Suchergebnissen, in dem nähere Informationen über das gesuchte Unternehmen aufgeführt sind. Dies vereinfacht die Kontaktaufnahme und bietet eine bessere Übersicht.

Keyword

Ein Keyword ist ein Suchbegriff, den Nutzer in die Suchleiste von Suchmaschinen eingeben, um eine Suche zu starten. Für das Ranking einer Website in der Suchmaschine ist die Auswahl passender Keywords ein entscheidender Faktor. 

KPI - Key Performance Indicator

Ein Key Performance Indicator ist eine Kennzahl, die den Erfolg bzw. die Leistung (Performance) einer gewissen Einheit misst. Diese Einheit kann sowohl das gesamte Unternehmen als auch eine einzelne Maschine sein. Somit steuern KPIs einen wichtigen Teil zur Effizienzsteigerung bei.

KUR - Kosten-Umsatz-Relation

Die Kosten-Umsatz-Relation stellt die entstandenen Kosten (z.B. durch Werbung im Verhältnis zum Umsatz dar und ist somit ein wichtiger Indikator für die Rentabilität im Marketing. Errechnet wird die KUR wie folgt: Kosten / Umsatz = KUR

Landing Page

Landing Page ist die Bezeichnung für eine Website, auf die man nach Anklicken einer Werbeanzeige bzw. eines Links in dieser Anzeige geleitet wird. Häufig ist die Landing Page so angepasst, dass sie dem potenziellen einen schnellen und unkomplizierten Weg zum Kauf bereitet.

Lead

Der Ausdruck Lead steht für den Kontakt mit einem potenziellen Kunden, etwa durch ein Kontaktformular. Dadurch, dass ein Interessent freiwillig seine Kontaktdaten hinterlässt, zeigt er bereits großes Interesse, weshalb Leads ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau eines soliden Kundenstamms sind.

ODAX - Outcome-Driven Ad Experiences

ODAX bezeichnet den zielgerichteten Einsatz von Werbung auf allen Meta-Plattformen. Im Ads-Manager wird bei der Erstellung von Kampagnen ein bestimmtes Ziel (Reichweite, Leads, Verkäufe etc.) festgelegt, auf welches die Kampagne im weiteren Setup optimiert werden kann.

OOH - Out Of Home

Als Out Of Home Advertising bezeichnet man alle Werbemaßnahmen, die im öffentlichen Raum betrieben werden. Das können beispielsweise großflächige Plakate, Screens in der U-Bahn oder Einkaufstüten sein.

Page Views

Als Page Views bezeichnet man die Zahl der Aufrufe einer Website im Browser, weshalb es eine wichtige Kennzahl für die Performance der Website ist. 

Performance-Marketing

Beim Performance-Marketing handelt es sich um eine Strategie, bei der die Leistung (Performance) der jeweiligen Kampagnen im Vordergrund steht. Dabei spielen die Messbarkeit (mit KPIs; siehe Eintrag)  und die auf den Messungen aufbauende Optimierung eine entscheidende Rolle.

POS - Point-of-Sale

Als Point-of-Sale wird der (virtuelle) Ort bezeichnet, an dem der Verkauf eines Produkts/einer Dienstleistung erfolgt und der Kunde direkten Kontakt dazu hat. Der POS ist im Marketing ein besonders relevanter Ort und sollte so gestaltet und organisiert sein, dass er die Abwicklung von Verkäufen fördert.

PPC - Pay-per-Click

Synonym für Cost-per-Click

PPL - Pay-per-Lead

Synonym für Cost-per-Lead

PPA - Pay per Action

Synonym für Cost per Action (CPA)

PR - Public Relations

Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) steht für die Gesamtheit an Kommunikation eines Unternehmens, die im Zusammenhang mit der Öffentlichkeit steht. Ziel von PR ist häufig der Aufbau eines Unternehmens-Images und die Bekanntheit der Marke, unter anderem durch Social Media, Presseauftritte oder öffentliche Veranstaltungen. Dabei ist PR nicht mit Werbung gleichzusetzen, da sich PR nicht in erster Linie auf den Verkauf von Produkten/Dienstleistungen richtet.

Programmatische Werbung

Programmatische Werbung ist der Begriff für den automatisierten Ein- und Verkauf von Werbeflächen. Hierbei können Werbetreibende diese Werbeflächen per Auktionsverfahren in Echtzeit erwerben und anschließend ihre Werbung ausspielen.

Retargeting

Retargeting ist eine Methode im Online-Marketing, bei der Interessenten, die eine gewisse Aktion im Zusammenhang mit einem Produkt, einer Dienstleistung o.Ä. ausgeführt haben, erneut eine entsprechende Werbung angezeigt bekommen. Hat etwa jemand ein Produkt in den Warenkorb gelegt, den Kauf jedoch nicht abgeschlossen, kann anschließend durch eine erneute Werbeanzeige dieses Produktes die Chance auf einen Kauf erhöht werden.

ROAS - Return-On-Ad-Spend

Der ROAS stellt eine Kennzahl zur Bewertung der Rentabilität von Werbung dar und misst den Umsatz, der für jeden in Werbung investierten Euro erzielt wird. Die Formel zur Berechnung des ROAS lautet: Umsatz / Ausgaben für Werbung = ROAS.

ROI - Return on Investment

Der ROI ist eine Kennzahl, welche zur Bestimmung der Rentabilität von Investitionen eingesetzt wird. Der Gewinn wird dazu ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital gesetzt (Formel: Gewinn / eingesetztes Kapital = ROI). Der ROI lässt sich für bereits eingesetzte Investitionen sowie für zukünftige Investitionen (mit geschätzten Werten) ermitteln.

SEA - Search-Engine-Advertising

Search-Engine-Advertising bedeutet übersetzt “Suchmaschinenwerbung” und bezeichnet den Einsatz bezahlter Werbeanzeigen auf den Ergebnisseiten sowie Partnerwebsites von Suchmaschinen.

SEM - Search-Engine-Marketing

Search-Engine-Marketing ist ein Konzept, um die Sichtbarkeit von Websites in den Suchergebnissen von Suchmaschinen zu erhöhen. Es umfasst die beiden Teilgebiete Search-Engine-Advertisement und Search-Engine-Optimization (siehe Einträge).

SEO - Search-Engine-Optimization

Search-Engine-Optimization ist ein Begriff für Maßnahmen, um die Sichtbarkeit von Websites in einer Suchmaschine zu erhöhen und somit auch die Klickrate deutlich zu verbessern. Die Optimierung wird dabei für unbezahlte Ergebnisse vorgenommen und unterscheidet sich so von Search-Engine-Advertisement (siehe Eintrag).

SERP - Search Engine Result Page

Die Search-Engine-Result-Page ist der englische Begriff für die Seite einer Suchmaschine, auf der die Ergebnisse nach Eingabe der Suchwörter angezeigt werden. Die SERP setzt sich zusammen aus organischen Suchergebnissen und bezahlten Anzeigen.

SMM - Social Media Marketing

Social Media Marketing ist ein Konzept, bei dem Unternehmen/Organisationen die sozialen Medien nutzen, um Ziele wie eine verbesserte Marken bzw- Produktwahrnehmung oder eine enge Kundenbeziehung zu erreichen. Der Begriff schließt dabei bezahlte Werbeanzeigen sowie die Führung eines Unternehmens- bzw. Markenprofils ein.

SOV - Share of Voice

Die Kennzahl Share of Voice bezeichnet den Anteil der gezeigten Werbung eines Unternehmens an der Gesamtzahl der Werbung. Sie ist ein Indikator für die Sichtbarkeit der Marke und gibt daher Auskunft über die Rolle des Unternehmens in der Branche.

TKP - Tausend-Kontakt-Preis

Siehe CPM

Traffic

Traffic bedeutet übersetzt Verkehr und meint den Datenverkehr in einem Netzwerk sowie im engeren Sinne die Zugriffe auf eine Website. Der Traffic auf einer Seite kann dabei durch Search-Engine-Marketing (siehe Eintrag) erhöht werden.

UGC - User-Generated-Content

User-Generated-Content ist eine Art von Inhalten, die nicht durch das Unternehmen selbst, sondern durch Kunden bzw. Nutzer erstellt werden. So eignen sich etwa Videoclips, Bilder, Blogs oder Bewertungen von Nutzern zu Marketingzwecken, um eine Community zu errichten und Kundennähe zu vermitteln.

USP - Unique Selling Proposition

Der Begriff Unique Selling Proposition, zu Deutsch Alleinstellungsmerkmal, beschreibt einen einzigartigen Nutzen, den das beworbene Angebot mit sich bringt. Durch USPs soll sich das Angebot von der oft großen Masse an Konkurrenz abheben und auf diese Weise Kunden von einem Kauf überzeugen.

UTM-Parameter

UTM-Parameter sind Erweiterungen eines URL-Links, mit denen vermerkt wird, auf welchem Weg ein Nutzer auf die Zielwebsite gekommen ist. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise nachverfolgen, durch welche Kampagne der Interessent auf die Website aufmerksam geworden ist und sie besucht hat.

UX - User Experience

User Experience ist die gesamte Erfahrung, die Nutzer während der Verwendung eines Produktes machen. Dabei stehen - je nach Kontext - etwa die reibungslose Funktion, Spaß oder Effektivität im Vordergrund. Ziel des Unternehmens soll es dabei sein, die UX durch Feedback oder Tests zu optimieren, um den Kunden die bestmögliche Erfahrung mit ihrem Produkt zu gewährleisten.

WWW - World Wide Web

Das World Wide Web ist ein weltweit abrufbares Informationssystem, das den Austausch digitaler Dokumente über das Internet ermöglicht.  Die Bestandteile des World Wide Web sind Hypertext-Systeme, auch bekannt als Websites, die in den meisten Fällen aus zusammenhängenden Webdokumenten bestehen.

YT - YouTube

YouTube ist eine Videoplattform und eine Tochtergesellschaft von Google. Sie ermöglicht es ihren Nutzern, kostenlos Videos hochzuladen und die Videos anderer Nutzer anzusehen und zu kommentieren. YouTube schaltet Werbung vor vielen Videos, weshalb YouTube-Ads von vielen Unternehmen genutzt werden. Seit 2014 bietet YouTube eine Premium-Version an, welche keine Werbung beinhaltet und den Zugriff auf exklusive Inhalte gewährleistet.

404 Fehler/ not found

404 Fehler (auch: not found, HTTP 404 oder Seite nicht gefunden) ist ein Statuscode, der aussagt, dass die angeforderten Daten auf dem Server nicht gefunden werden können. Das kann aus verschiedenen Gründen der Fall sein, etwa durch die falsche Eingabe der URL, einen Verbindungsabbruch oder die Löschung bzw. Umbenennung der Seite.

Von
Markus
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Spark Ads

Facebook Werbebibliothek

Die Facebook Ad Library:

Die Werbebibliothek von Facebook ist es sehr gutes Tool, um die Facebook-Werbeanzeigen von anderen Firmen und Personen einzusehen.

Zudem kann eingesehen werden, seit wann die eine oder andere Facebook Ad bzw. das Creative läuft. Demnach lässt sich auch der Erfolg des jeweiligen Creatives erahnen 🏆

Unter dem Punkt Seitentransparenz siehst du, wann die Facebook-Seite erstellt wurde, aus welchem Land deren Administrator kommen und wie oft der Seiten Name bereits geändert wurde.

1. Gehe auf https://www.facebook.com/ads/library
2. Wähle das Land aus oder klicke auf “alle”
3. Wähle die Art der Werbeanzeigen aus.
4. Suche die Facebook Seite von der du die Ads einsehen möchtest (Pro-Tipp: du kannst du Facebook Seite nicht finden? Dann suche die Seite direkt bei Facebook und kopiere den Link. z. B. www.facebook.com/nybamedia. Somit ist nybamedia der Seitenname. Gibst du diesen dann bei der Suchleiste der Facebook Werbeanzeigenbibliothek ein, findest du die Seite zu 100%)
5. Du siehst alle aktiven Werbeanzeigen der jeweiligen Facebook Seite. Have fun! 🥳

Das Beispiel stammt von unserem Kunden Canton.

Von
Julia
1
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TikTok

TikTok Ads: Formate und Größen

TikTok Ads: Formate und Anforderungen

TikTok ist eine Video First Unterhaltungsplattform. TikTok Ads haben das Format 9:16 und füllen somit den gesamten Handy-Bildschirm aus. Dies bringt den großen Vorteil, dass deine Zielgruppe ohne Ablenkung die volle Aufmerksamkeit auf deine Inhalte richtet.

Bei der Erstellung deines TikTok Contents solltest du dich an der plattform spezifischen Gestaltung orientieren. Da TikTok eine Sound-On App ist, nutze die “Power of Sound” und hinterlege deine Videos mit Musik oder Voice Over.  Aufgrund der Beschränkung der TikTok Copy auf lediglich 100 Zeichen, solltest du Textelemente direkt in deine Videos integrieren. Zudem sollte dein Content aussehen wie organischer TikTok Content, damit er sich lückenlos an den Feed der Nutzer anpasst. Weiterhin kannst du Trends aus deiner Branche aufgreifen, wie Unpacking Videos im E-Commerce Bereich.

Bei gewissen Ad Placements wie InFeed Ads gilt es bei der Gestaltung deiner Videos einige Abstände zu beachten. Durch den TikTok Handle, die Copy oder den Call To Action kann es zu Überschneidungen mit deinem Creative kommt. Die nachstehende Abbildung gibt dir einen Überblick über dieser Abstände:

Von
Markus
3
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Facebook

Wie erfahre ich die Facebook und Instagram Beitrags-ID?

So findest du die Beitrags-ID bei Facebook und Instagram:

Facebook: Beitrags-ID

1. Gehe auf business.facebook.com
2. Gehe unter Unternehmenseinstellungen auf Seitenbeiträge
3. Wähle die richtige Facebook Seite aus
4. Unter Beitragsdetails findest du die Beitrags-ID

Instagram: Beitrags-ID

1. Gehe bei Instagram Profil
2. Klicke auf den entsprechenden Beitrag

  1. Klicke auf die drei kleinen Punkte rechts oben
  2. Klicke auf den "Link" Button in der Mitte

Kopiere den Link deines Beitrages z.B.
https://www.instagram.com/p/CK_NCZPJiOxMGSO7Rv3SVMYXBcrixuPUlZrebc0/?igshid=YmMyMTA2M2Y=

Der in fett markierte Text ist deine Beitrags-ID.

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Markus
1
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Facebook

Facebook Werbekonto löschen

So löschst du dein Werbekonto bei Facebook:

  1. Gehe auf business.facebook.com
  2. Gehe auf Unternehmenseinstellungen (Wie komme ich dorthin?)
  3. Wähle dein Werbekonto aus, welches du löschen möchtest
  4. Klicke auf die drei kleinen Punkte
  5. Klicke “Konto schließen”

Du kannst das Werbekonto nicht schließen?

Du musst Administrator des Facebook Werbekontos sein, um dieses löschen zu können. Falls dir das Werbekonto zugewiesen wurde, steht anstatt “Konto schließen” “entfernen”, so kannst du das Werbekonto aus deinem Facebook Business Manager endgültig entfernen.

Von
Markus
2
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Facebook

Facebook Domain Verifizieren:

So verifizierst du deine Domain bei Facebook:

  • Gehe auf Business.facebook.com
  • Klicke auf Unternehmenseinstellungen
  • Gehe Unter “Brand Safety” auf “Domains”Klicke auf Domain hinzufügen
  • Gib deine Domain in das Feld ein
  • Kopiere den Meta-Tag von Facebook in die Head-Sektion deiner Webseite
  • Stelle deine Webseite mit den neuen Meta-Tag live
  • Klicke auf “Domain verifizieren”
  • Die Domain ist von Facebook bestätigt
  • Klicke auf “fertig”

Von
Markus
1
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Facebook

Facebook Werbekonten ID finden:

So findest du deine Werbekonten ID im Facebook Business Manager:

Variante 1: Anzeigenebene

Facebook Business Manager -> Werbeanzeigenmanager

Variante 2: Unternehmenseinstellungen

Facebook Business Manager -> Unternehmenseinstellungen -> Konten -> Werbekonten -> Werbekonto auswählen
Von
Markus
1
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Facebook

Facebook Business Manager ID finden:

Wo finde ich meine Facebook Business Manager ID?

  1. Melde dich bei business.facebook.com an
  2. Klicke auf Unternehmenseinstellungen
  3. Scrolle ganz nach unten und klicke auf Unternehmensinfos

Dort findest du deine 16 Zeichen lange Facebook  Facebook Business Manager ID

Du kommst nicht zu den Unternehmenseinstellungen, da du in der Meta Business Suite von Facebook gelandet bist?

So kommst du in 3 einfachen Schritten von der Meta Suite zu den Unternehmenseintellungen:

  1. Klicke links im Menü auf Einstellungen
  2. Dann auf weitere Unternehmenseinstellungen
  3. Willkommen bei den Unternehmenseinstellungen von Facebook :)
Von
Markus
5
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Facebook

Facebook-Verifizierung: so bekommst du einen blauen Haken für deine Facebook-Seite oder dein Facebook-Profil.

So erhältst du wirklich einen blauen Haken bei Facebook:

Das ist der einzige Artikel den du zum Thema blauer Haken bei Facebook lesen musst. Hier erfährst du wie du die begehrte Verifizierung  bei Facebook wirklich bekommst. Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema und habe selbst auch den blauen Haken bei Facebook.

Warum gibt es den blauen Haken bei Facebook?

Der blaue haken bezeugt die Echtheit eines Profils. So möchte Facebook Nutzer auf der eigenen Seite vor Fake-Accounts schützen.
Den Blauen Haken kannst du für deine offizielle Facebook Seite oder für dein privates Profil beantragen. Es kann jedoch nur ein verifiziertes Profil bei Facebook geben. Daher musst du dich entscheiden, welches von beiden du verifizieren möchtest.
Versuchst du beide Profile zu verifizieren, erhälst du folgende E-Mail:

Bei Facebook ist nur ein verifizierte Seite oder Profil erlaubt

Vorteile privater Account:

  • Deine Freundesliste Limit mit 5.000 Freunden
  • Es enthält Informationen über den Nutzer (Hobbys, Ausbildung, Wohnort, Familienverhältnisse etc.)
  • Nur der Profilinhaber kann das Profil bearbeiten und Beiträge posten.
  • Die Vernetzung erfolgt über Freundschaftsanfragen. Das Limit liegt bei 5.000 Freunden.
  • Über Privatsphäre-Einstellungen könnt ihr genau einstellen, wer welche Informationen eures Profils sehen kann und wer nicht.
  • Die Zuordnung von Freunden in Listen erleichtert es, Beiträge gezielt für bestimmte Personenkreise sichtbar zu machen oder diese auszuschließen.
  • Beiträge von Profilen werden vom Facebook-Algorithmus bevorzugt.
  • Facebook schreibt in seinen Nutzungsbedingungen einige Regeln vor, die für Profile gelten und an die man sich dringend halten sollte:
  • Es ist nur ein persönliches Profil pro Person erlaubt.
  • Profile sind nicht für die hauptsächliche kommerzielle Nutzung gedacht.
  • Ein Profil ist nicht ohne Zustimmung von Facebook übertragbar.

Vorteil Facebook Seite:

  • Ads, Follower, mehr Tools wie z.B. Shop hinzufügen, mehr Insights zur Audience / Zielgruppe
  • Man spricht hier von Fans bzw. Abonnenten.
  • Seitenbeiträge sind immer öffentlich, es können aber Zielgruppen eingestellt werden.
  • Seiten werden in Suchmaschinen gefunden und die Inhalte sind auch ausgeloggt einsehbar.
  • Seiten können Werbung schalten.
  • Es gibt keine Begrenzung der Anzahl an Fans.
  • Es stehen weitere Felder und Funktionen zur Verfügung: Kontakt, Links, Standort, Besuche, Bewertungen etc.
  • Seitenbeiträge sind planbar.
  • Umfangreiche Statistiken stehen zur Verfügung.
  • Es gilt eine Impressumspflicht.

Das sind die offiziellen Vorgaben von Facebook:

Die Seite bzw. das Profil muss nicht nur die Nutzungsbedingungen und Gemeinschaftsstandards von Facebook erfüllen,
sondern auch die folgenden Kriterien:

  • Authentisch sein: Die Seite oder das Profil muss eine reale Person, ein eingetragenes Unternehmen oder eine eingetragene Organisation repräsentieren.
  • Einzigartig sein: Die Person oder das Unternehmen hat nur diese eine Seite oder dieses eine Profil. Pro Person oder Unternehmen kann nur eine Seite oder ein Profil verifiziert werden. Ausnahmen gelten für Seiten oder Profile in anderen Sprachen. Wir verifizieren keine Seiten oder Profile für allgemeine Interessen (Beispiel: Welpen-Memes).
  • Vollständig sein: Die Seite oder das Profil benötigt einen „Info“-Bereich, ein Seiten- oder Profilbild, Angaben über neueste Aktivitäten und mindestens einen Beitrag.
  • Bekannt sein: Die Seite oder das Profil muss eine bekannte Person, Marke oder Organisation repräsentieren, nach der oft gesucht wird. Wir prüfen Seiten und Profile, die in mehreren Nachrichtenquellen erwähnt werden. Dabei betrachten wir bezahlte Inhalte oder Werbung nicht als Quellen.

🚫 Das wird dir jedoch nicht groß weiterhelfen.

In der Praxis ist es wichtig eine gewisse Relevanz zu haben. Was bedeutet das genau?

Das kann ein großer YouTube-Account, ein Wikipedia-Eintrag, ein erfolgreicher Podcast, Artikel und Beiträge in großen Publikationen, TV Auftritt oder die Teilnahme an einer Sendung, Autor eines Buches, Musiker, Unternehmer / Unternehmen, Politiker, Gamer, Influencer oder Profi-Sportler sein. Grundsätzlich ist der blaue Haken bei Facebook ins Leben gerufen worden, um Followern zu zeigen, bei welchem Account es sich um den “echten” handelt. Daher ist es sicherlich auch von Vorteil, wenn man aufzeigen kann, dass es mehrere Fake Accounts zu der eigenen Person gibt. Gleiches gilt für Unternehmen.

Der Fast-Way ist erfahrungsgemäß, wenn du eines dieser beiden Dinge vorweisen kannst:

  • Google Knowledge Graph (nicht zu verwechseln mit Google My Business)
  • Wikipedia-Eintrag

Ein blauen Haken bei Facebook zu haben, bedeutet jedoch nicht, dass man damit automatisch einen bei Instagram bekommt. Es ist jedoch wahrscheinlicher.

Wichtig: der Blaue Haken bei Facebook kann nicht gekauft werden und Anbieter, die einen blauen Facebook-Haken verkaufen sind unseriös. Selbst wenn ein Mitarbeiter bei Facebook dir dein Profil verifizieren würde, wäre das nicht von langer Dauer. Warum nicht? Weil Facebook dir diesen nach kürzester Zeit wieder entziehen würde, da für den blauen Haken gewisse Kriterien erfüllt werden müssen. Selbst wenn du alle Kriterien erfüllst, verifiziert wirst und danach gegen die Richtlinien von Facebook verstößt, kann dir der blaue Haken wieder entzogen werden.

Die gute Nachricht ist: der blaue Haken bei Facebook ist deutlich leichter zu bekommen, als der von Instagram oder Twitter.

Du bist ausreichend informiert? Let’s get it started:

  1. Klicke hier für das offizielle Facebook Verifizierungsformular: https://www.facebook.com/help/contact/295038365360854
  2. Wähle eine Seite oder ein Profil
  3. Lade ein Dokumententyp hoch. Bei Personen ist das in der Regel der Führerschein, Personalausweis oder Reisepass, bei Unternehmen kann das ein Handelsregisterauszug, eine Strom- oder Telefonrechnung oder Steuerdokumente sein.
  4. Wähle deine Kategorie. Deine Kategorie ist nicht dabei? Dann wähle “sonstiges”
  5. Wähle dein Land aus
  6. Benenne deine Zielgruppe. Haben deine Follower einen bestimmten Namen? Warum folgen sie dir? Was haben sie für Interessen?
  7. Du hast einen Künstlernamen oder der Name deines Unternehmens unterscheidet sich von dem offiziellen Namen, welcher im Handelsregister steht? Dann kannst du das unter “auch bekannt als” angeben.  
  8. Zudem möchte Facebook Nachweise dafür, dass du den Kriterien einer Facebook-Verifizierung entsprichst. Das ist womöglich der wichtigste Schritt beim ausfüllen des Formulars. Hier kannst du Links von PR-Artikeln, Beiträgen, TV-Sendungen, anderen Profilen wie Spotify, YouTube, Wikipedia, Amazon, IMDB, etc. hinzufügen. Oder du hast bereits andere verifizierte Social Media-Profile? Dann kannst du diese hier angeben.

Du hast dich im Facebook-Formular eingetragen? Hier die gute Nachricht: im Gegensatz zu Instagram, lässt das Feedback von Facebook keine 2-3 Wochen auf sich warten. Bei dem Verifizierungsprozess von Facebook bekommst du in der Regel wenige Minuten nach dem Absenden des ausgefüllten Formulars eine Rückmeldung zu deinem Antrag. Solltest du den Kriterien nicht entsprechen, bekommst du folgende E-Mail:

Absage von Facebook für den "blauen Haken"

Davon darfst du dich jedoch nicht entmutigen lassen, ich habe diese E-Mail selbst ca. 20-30x bekommen, bevor ich verifiziert wurde. Nutze die Zeit, um deine Relevanz und Online-Präsenz weiter auszubauen.

Sobald du den Kriterien von Facebook entsprichst, erhältst du diese E-Mail:

Herzlichen Glückwunsch! 🥳

Zusage von Facebook für den "blauen Haken"

Es kann auch sein, dass Facebook von weitere Informationen zu deiner Person anfordert. Das ist ein gutes Zeichen! Damit bist du sozusagen “eine Runde weiter”. Hier würde ich empfehlen, alle wichtigen Infos in eine PDF einzutragen und alle Inhalte kurz erklären, im besten Fall auf Englisch. Um ein Beispiel zu nennen: Du bist mit deinem Start-Up bei “Die Höhle der Löwen” im TV aufgetreten. Es kann sein, dass der Bearbeiter bei Facebook die “Die Höhle der Löwen” nicht kennt. Erklärst du jedoch, dass es sich dabei um das deutsche Pendant zu “Shark Tank” und “Dragon’s Den” handelt, weiß er um die Relevanz der Show.

So sieht dann das verifizierte Facebook Profil mit einem "blauen Haken" aus: 

Verifiziertes Facebook Profil

Abschließender Tipp: Solltest du keinen Knowledge-Eintrag bei Google oder keinen Wikipedia Artikel haben und du bist weder Profi-Sportler, Autor, Musiker noch eine TV-Persönlichkeit, ist PR für dich die einfachste Methode, um einen blauen Haken bei Facebook zu erhalten. Wichtig ist dabei jedoch, dass es sich bei den Beiträgen und Artikeln nicht um Ads / bezahlte Beiträge handeln darf. Diese zählen nicht. Daher kann ich dir von Paid-Articles nur abraten.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Beantragung des Blauen Hakens für dein Profil! 

Sollte es geklappt haben, schreibe mir gerne eine Nachricht :)

Von
Julia
1
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Google Ads

Was ist der Google Tag Manager und wozu benötige ich ihn?

Hier erfährst du was ein Google Tag Manager ist und für was man ihn benötigt: 

Der Google Tag Manager (GTM) erleichtert die Implementierung von Webanalyse-Tools wie Google Analytics oder das TikTok oder Facebook Pixel

Der Vorteil des Google Tag Managers liegt darin, dass du alle Tracking Tags an einer zentralen Stelle sammeln kannst und nicht für jedes Tracking Tool wieder in den Quellcode deiner Website, deines Onlineshops oder deiner App eingreifen musst. Das Code-Snippet des Google Tag Managers muss lediglich einmalig im Quellcode eingebunden werden. Andere Tracking Tools wie das Pixel kannst du dann bequem in den GTM einbinden.

Mithilfe des Google Tag Managers werden Aktivitäten und Interaktionen auf deiner Website erfasst, die du dann in Analysetools wie Google Analytics visualisieren und auswerten kannst.

Pro Website, Onlineshop oder App legt man im Google Tag Manager einen sogenannten Container an. Dieser beinhaltet die von dir erstellten Tag, Trigger und Variablen. Diese sorgen dafür, dass deine Daten auf der Website richtig erfasst und klassifiziert werden.

Der Tag definiert wohin die Daten geleitet werden.

Trigger sind die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen - sprich, welche Aktivität auf deiner Website stattfinden muss, damit ein Tag ausgelöst wird und Daten gesendet werden. Beispiele für Trigger sind Ereignisse wie etwa Klicks, das Aufrufen einer bestimmten Unterseite oder die Übermittlung eines Formulars.

Variablen dienen zur Spezifizierung der Tags und Trigger. Sie sind Platzhalter für Werte, die sich ändern können, wie Produktname oder Preis.

Von
Julia
5
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TikTok

TikTok Pixel - erstellen und einrichten

TikTok Pixel installieren und Event Tracking einrichten:

Um alle Daten richtig erfassen zu können, benötigst du ein korrekt aufgesetztes Tracking.
Bei TikTok wird dieses durch das sogenannte TikTok Pixel ermöglicht.

Allgemein handelt es sich beim TikTok Pixel um ein Messinstrument, das die Wirkung deiner TikTok Ads auf deiner Webseite oder in deinem Onlineshop erfasst. Hierzu fügst du den TikTok Pixel JavaScript Code in den Quellcode deiner Website ein oder integrierst ihn in deinen vorhandenen Google Tag Manager. Ähnlich wie dem Facebook Pixel werden auch dem TikTok Pixel verschiedene Events hinzugefügt. Durch die Definition von verschiedenen Events wie Page View, Submit Form, Initiate Checkout und/oder Complete Payment kann die Customer Journey digital erfasst und sichtbar gemacht werden. Zudem kannst du die Nutzeraktivität, Kontaktanfragen und Verkäufe überwachen.

Bei der TikTok Pixel Erstellung stehen dir aktuell zwei Vorgehensweise zu Verfügung. TikTok unterscheidet hier Standard Mode von Developer Mode. Während du bei Standard Mode die Events direkt in TikTok selbst erstellen kannst, sind die Events im professionellen Developer Mode direkt im Code hinzuzufügen. Bei der Erstellung des TikTok Pixels im Developer Mode kannst du  Werte wie Content Value oder Product ID hinzufügen, womit das Tracking noch genauer wird.

Neben der Erfassung und Visualisierung der Kampagnenleistung bilden die Daten aus dem TikTok Pixel die Grundlage zur Optimierung deiner Anzeigen, indem dir beispielsweise KPIs wie die Conversion Rate oder der Return on Ad Spend zur Verfügung stehen . Zudem kannst du auf Basis des TikTok Pixels Zielgruppen erstellen, wie ehemalige Website-Besucher. Hieraus kannst du strategisch wiederum sogenannte Retargeting-Kampagnen planen und Personen, die bereits mit deinem Unternehmen interagiert haben gezielt erreichen und individuell ansprechen.

Um das TikTok Pixel zu erstellen, musst du dich in deinem TikTok Ad Account unter https://ads.tiktok.com/ anmelden.

Klicke in der oberen Zeile auf Assets > Events.

Im nächsten Schritt legst du fest, wo du das TikTok Pixel implementieren wirst. Hierbei kannst du Events direkt in deiner App oder auf deiner Website/Online-Shop erfassen.

Klicke Create Pixel und benenne dein TikTok Pixel eindeutig. Zudem legst du fest, ob du Events an das Pixel über deine Website oder von deinem Server direkt senden möchtest.

Anschließend kannst du den Pixelcode direkt in den Code deiner Website implementieren oder in Partner Plattformen wie Shopify oder Google Tag Manager integrieren.

Wie bereits einleitend erwähnt, hast du im letzten Schritt die Möglichkeit zwischen Standard Mode und Developer Mode zu wählen. In der Zwischenzeit wurde die Standard Mode Option in Event Builder umbenannt. Hierbei implementierst du den Pixel Code in deine Website und kannst anschließend alle Events direkt im TikTok Ads Manager aufsetzen. Im Developer Mode; jetzt: Custom Code integrierst du die Events direkt in den Code deiner Website.

Nachdem du alle Einstellungen getroffen hast, kannst du abschließend den TikTok Pixel JavaScript Code kopieren und in den Quellcode deiner Website einfügen.

Mit dem TikTok Pixel Helper kannst du die erfolgreiche Installation deines TikTok Pixels überprüfen.

Von
Julia
2
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Google Merchant Center

Hier erfährst du was das Google Merchant Center ist und wie du dieses einrichtest:

Der Begriff Merchant Center kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Händlerzentrum. 

Um deine Produkte über Google Shopping zu vertreiben, benötigt Google Zugriff zu deinen Produktdaten. Die Übermittlung dieser Daten erfolgt im Google Merchant Center. 

Hier kannst du einen Feed mit allen Informationen wie Preis, Verfügbarkeit etc. hochladen. 

Da die Daten maschinell ausgelesen und automatisch bei Google Shopping ergänzt werden, muss dein Produktdaten-Feed einem standardisierten Aufbau folgen. Attribute wie Produktname und Beschreibung, Artikelnummer, Link zur Produktseite, Preis, Verfügbarkeit sowie die Produkt-Kategorie bei Google müssen enthalten sein. 

Außerdem solltest du ein Produktbild hinzufügen, da dieses maßgeblich zur Erhöhung der Klickrate der Shopping Anzeige beiträgt.

Um deinen Produktdaten-Feed immer aktuell zu halten, solltest du einen regelmäßigen, automatischen Upload der Datei einrichten. Hierzu kannst du einen Abrufzeitplan einrichten: 

  1. Melde dich dazu in deinem Google Merchants Center an.
  2. Klicke auf Produkte > Feeds 
  3. Wähle deinen Feed aus 
  4. Klicke auf Einstellungen und scrolle zu Abrufzeitplan
  5. Nun kannst du deine Produktdaten-Feed Datei verknüpfen und die Abrufhäufigkeit einstellen 
Von
Julia
3
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Online Marketing

UGC: User Generated Content

UGC: Was ist User Generated Content?

Übersetzt aus dem Englischen steht User Generated Content, kurz UGC für nutzergenerierte Inhalte. Hierbei handelt es sich um Inhalte, die von Nutzern selbst und nicht der Marke oder dem Unternehmen gestaltet und in Social Media geteilt werden. Zu UGC zählen neben Bilder und Videos auch Rezensionen und Erfahrungsberichte wie ein Videoreview oder ein Unboxing-Video eines/einer Kunden/Kundin.

In den letzten Jahren ist in den sozialen Netzwerken ein starker Trend weg von Perfektionismus zu beobachten. Nutzer wollen keine klassischen Werbeanzeigen, bei denen Ihnen ein Model ein Produkt präsentiert und sofort erkennbar ist, dass es sich um Werbung handelt. Sie wollen Entertainment. UGC ist organischer Content und passt sich daher lückenlos in den Social Media Feed ein. Er wird nicht als störende Unterbrechung wahrgenommen.

Durch User Generated Content wir die Nähe zum Kunden gefördert und der Social Proof des Unternehmens erhöht. Die Kunden treten als Markenbotschafter auf. Der Content wird von anderen Usern als authentischer und echt interpretiert, da nur Nutzer, die wirklich begeistert und überzeugt sind, von ihren Erfahrungen online berichten. Menschen sind Herdentiere, weswegen Menschen anderen Menschen vertrauen und folgen. Aus diesem Grund kann UGC wie Empfehlungen von Freunden angesehen werden. Diese Art von Content steigert die Identifizierbarkeit mit deiner Marke und schafft Vertrauen.

So steigerst du die Produktion von UGC

  • Mitmachaktionen wie Gewinnspiele
  • Wettbewerbe und #-Challeneges
  • Instagrammable Design wie spezielle Fotospots oder eine ästhetische Verpackung deiner Produkte
Von
Julia
2
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Google Ads

Google Ad Grants

Wie Google mit Ad Grants gemeinnützige Organisationen unterstützt:

Mit Ad Grants unterstützt Google gemeinnützige Organisationen. Das Programm stellt NPOs ein Werbebudget von 10.000 Dollar pro Monat zur Verfügung, um damit Anzeigen in Google zu schalten. Die Organisationen können dabei auf das Suchnetzwerk von Google Ads zugreifen.

Hiermit bietet Google gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit kostenfrei auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Durch die erhöhte Sichtbarkeit der Informationen können auf diese Weise mehr Conversions wie Spenden erzielt werden.

Um vom Google Ad Grants Programms zu profitieren können sich gemeinnützige Unternehmen, Hilfs- und Non-Profit-Organisationen bei Google für Non-Profits registrieren. Der Prozess der Aktivierung von Ad Grants kann bis zu fünf Werktage in Anspruch nehmen. Bei der Aktivierung wird ein Ad Grants Konto erstellt, wodurch kein kein zusätzliches Google Ads Konto benötigt wird.

Um zur Teilnahme am Google Ad Grants Programms berechtigt zu werden, müssen Organisationen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die sich von Land zu Land unterscheiden.

Teilnahmebedingung des Google Ad Grants Programms in Deutschland:

  • Die Organisation muss in Deutschland den Status einer registrierten gemeinnützigen Organisation haben, der von Stifter-helfen.de, der regionalen Vertretung von TechSoup Global, verliehen wird.
  • Organisationen müssen (1) Gesellschaften mit Steuervorteilen, (2) gemeinnützige Vereine ohne wirtschaftliche Gewinnziele oder (3) gemeinnützige Stiftungen ohne wirtschaftliche Gewinnziele sein.

Jede Organisation muss die zusätzlichen Nutzungsbedingungen für Google for Nonprofits

Von
Julia
3
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Google Ads

Google Data Studio

Was ist das Google Data Studio und wie richte ich dieses ein?

Data Studio ist eine kostenfreie Lösung von Google zur Visualisierung deiner Website- und Kampagnendaten. Hier kannst du individuelle und interaktive Berichte und Dashboards erstellen.

Mit wenigen Klicks kannst du Google Analytics und Ads Daten integrieren, um deine Ergebnisse und Erfolge zu reporten.

Hierzu meldest du dich im Google Data Studio an und klickst auf Erstellen und Datenquelle.

Im Anschluss kannst du den jeweiligen Connector und das Konto auswählen.

Google Data Studio bietet dir auch die Möglichkeit Daten von Drittanbietern wie Meta oder TikTok zu integrieren. Hierzu bietet Google selbst keinen Connector und du benötigst eine Lösung von Drittanbieter.

Wenn du mehr über die Integration deiner Facebook und TikTok Ergebnisse erfahren willst, klicke hier.

Von
Phillip
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TikTok

TikTok Spark Ads - Was sind Spark Ads, wie funktionieren sie und wie erstelle ich einen Spark Ads Code?

Bestehende TikTok Videos bewerben:


Was sind Spark Ads und wie funktionieren sie?

Spark Ads ist ein Anzeigenformat, bei dem organische Posts einer Seite beworben werden können. Sie besitzen wie InFeed-Ads einen Call-To-Action-Button und eine Landing-Page. Anders als bei anderen Werbeanzeigen, laufen bei Spark Ads alle Interaktionen (Likes, Shares, Kommentare) über den beworbenen Post und bleiben auch nach Abschluss der Kampagne erhalten. Bei Spark Ads wird man nur bei einem Klick auf den Call-To-Action oder die Copy auf die Landingpage weitergeleitet, während bei InFeed Ads jeder Klick etwa auf das Profilsymbol, die Copy oder den Username dazu führt. Spark Ads funktionieren in der Interaktion also größtenteils wie organische Posts.

Bezüglich der Eigenschaften des VIdeos unterliegen Spark Ads weniger Einschränkungen als gewöhnliche Ads. Format, Auflösung und Länge des Videos spielen technisch gesehen keine Rolle - natürlich sollten diese trotzdem optimiert sein, um die besten Ergebnisse zu erzielen. In den Copies dürfen Emojis verwendet werden und wenn gewünscht, kann die Spark Ad auch komplett ohne Copy geschaltet werden. All diese Eigenschaften werden bei Spark Ads aus den organischen Posts übernommen und können nur über diese direkt bearbeitet werden - beim Setup der Spark Ads geht das nicht mehr. Die folgende Übersicht zeigt den Aufbau einer Spark Ad:

Tipps für Spark Ads

Durch die Verwendung organischer Posts sind Spark Ads eine gute Möglichkeit, neben Events/Produkten auch die eigene TikTok-Seite und Inhalte zu bewerben, wodurch sich die Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitern. Durch Spark Ads kann man sich leicht vom reinen Werbecharakter entfernen und authentische sowie persönliche Einblicke liefern. Wichtig dabei ist, dass keine Videos verwendet werden, die uneindeutig, zu spezifisch oder aus dem Kontext gerissen sind und so die eigentlichen Ziele der Kampagne verfehlen. Auch die Auflösung, das Format und die Länge des Videos sollten an die Kampagne angepasst sein.

So generierst du einen Code für Spark Ads bei TikTok

Um organische Beiträge im TikTok Feed zu bewerben benötigt man einen sogenannten TikTok Spark Ads Code. Die nächsten Schritte veranschaulichen dir, wie du diesen Code generieren kannst.

Zunächst solltest du sicherstellen, dass die Ad Settings für deinen TikTok Account aktiviert sind. Hierfür klickst du in deinem TikTok Profil oben rechts auf Menu und Creator Tools.

Nachdem die TikTok Ad Setting aktiviert wurden, kannst du den zu bewerbenden Beitrag unter deinen TikTok Posts auswählen. Klicke auf den jeweiligen Beitrag, den du auf TikTok bewerben möchtest. Öffne diesen und wähle in der rechten Spalte das Menu aus. Suche in der unteren Reihe nach Ad Settings.

Aktiviere die TikTok Ad Authorization in den TikTok Ad Settings und stimme den TikTok Nutzungsbedingungen zu.

Nun kannst du den TikTok Spark Ads Code generieren. Klicke dafür zuerst Generate Code und wähle dann die Zeitspanne aus, in der Ihr TikTok Spark Ads Code gültig sein soll.  

Abschließend kannst du den TikTok Spark Ads Code kopieren und an deine TikTok Marketing Agentur NYBA senden :)

Von
Phillip
10
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TikTok

TikTok Ads - Placements bei TikTok

Diese Placements gibt es bei TikTok Ads:

Um das ganze Potenzial von TikTok für dein Unternehmen zu nutzen, hilft dir dieser Beitrag einen Überblick über die verschiedenen Placements bei TikTok zu gewinnen.

TikTok InFeed

Was ist InFeed?

InFeed ist das Standard-Anzeigenformat bei TikTok, bei dem die Anzeige im Feed der User erscheint und sich optisch sowie vom Bewegungsablauf in die weiteren Videos einfügt. InFeed-Ads werden im 9:16-Format und mit Sound ausgespielt, zudem kann ein Call-To-Action-Button und eine Verbindung zu einer Landingpage eingerichtet werden. TikTok bietet hier verschiedene Targeting-Optionen: Reach, Video View, App Install und Conversion. So ist für jedes Vorhaben das passende Ziel verfügbar, auf welches die Kampagne dann optimiert werden kann. 

Buchungsoptionen für InFeed

Eine Möglichkeit, nach der InFeed-Ads bei TikTok gebucht werden, ist das Auktionsverfahren. Hierbei können mit drei verschiedenen Bid Strategies Werbeplätze erworben werden, auf denen die Ads dann ausgespielt werden. Mit dem Auktionsverfahren können alle Kampagnenziele erreicht werden. Reach, Video View, App Install und Conversion.

Bid Cap: Festlegung der maximalen Kosten pro Ergebnis, die gezahlt werden möchten.

Cost Cap: Festlegung der durchschnittlichen Kosten pro Ergebnis, die gezahlt werden möchten.

Lowest Cost: Erreichung so vieler Ergebnisse wie möglich mit einem festgelegten Budget.

Die zweite Möglichkeit ist Reach + Frequency (R+F). Bei diesem Verfahren können Reichweite und Frequenz für die Kampagne vorher bestimmt werden, abgerechnet wird mit einem Festsatz. R+F eignet sich im Gegensatz zum Auktionsverfahren nur für die Kampagnenziele Reach, Video Views und Traffic, ist allerdings deutlich kontrollierter und planbarer.

Tips für InFeed

Da sich eine InFeed-Ad optimal in den Feed einbettet, werden die Inhalte besser von den Usern aufgenommen. Das verwendete Video sollte auf authentische Weise die Aufmerksamkeit des Users erlangen, Informationen liefern und zügig zu einer Aktion bewegen. Ob hierbei Humor, Qualität des Produkts, interessante Fakten oder Ähnliches im Vordergrund stehen sollen, hängt von der Markenidentität und dem Produkt bzw. der Dienstleistung selbst ab. Bei TikTok besteht allerdings immer die Chance der Viralität, wenn ein Video bei besonders vielen Usern gut ankommt. Daher ist es ratsam, sich den Inhalten und der Machart der übrigen Videos auf der Plattform anzupassen.

TikTok TopFeed

Was ist TikTok TopFeed?

Eine TikTok TopFeed-Anzeige ähnelt im Design und in den Features stark einer InFeed-Anzeige. Die Besonderheit ist, dass TopFeed immer das vierte Video im Feed der User ist, also die erste Werbeanzeige zwischen den übrigen Videos ist (TopView wird an dieser Stelle nicht gezählt, da es sich klar vom Feed abhebt). Es besteht die Möglichkeit, bis zu 10 verschiedene Videos für TopFeed-Ads zu verwenden.

Tips für TopFeed

Da TopFeed sehr ähnlich zu InFeed ist, unterscheiden sich auch die Tips zur Verwendung nicht stark voneinander (Siehe Tips für Infeed). Als einzigen Unterschied lässt sich die verschiedene Platzierung nennen, weshalb die Werbeanzeige von den Usern früher und “unverbraucht” wahrgenommen wird. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, wenn die Anzeige auf besondere Art Aufmerksamkeit auf sich zieht und daher für mehr Engagement und schließlich auch Conversions sorgen kann.

Aufbau von InFeed und TopFeed

TikTok SparkAds

Was sind SparkAds?

SparkAds ist ein Anzeigenformat, bei dem organische Posts einer Seite beworben werden können. Sie besitzen wie InFeed-Ads einen Call-To-Action-Button und eine Landing-Page. Anders als bei anderen Werbeanzeigen, laufen bei SparkAds alle Interaktionen (Likes, Shares, Kommentare) über den beworbenen Post und bleiben auch nach Abschluss der Kampagne erhalten.

Tips für SparkAds

Durch die Verwendung organischer Posts sind SparkAds eine gute Möglichkeit, neben Events/Produkten auch die eigene TikTok-Seite und Inhalte zu bewerben, wodurch sich die Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitern. Durch SparkAds kann man sich leicht vom reinen Werbecharakter entfernen und authentische sowie persönliche Einblicke liefern. Wichtig dabei ist, dass keine Videos verwendet werden, die uneindeutig, zu spezifisch oder aus dem Kontext gerissen sind und so die eigentlichen Ziele der Kampagne verfehlen.

Erfahre auch: so generiert du deinen Spark Ads Code

Aufbau von SparkAds

TikTok TopView 

Was ist TopView?

TopView ist ein Anzeigenformat bei TikTok, bei dem die Anzeige direkt beim Öffnen der App ganz oben auf der For You Page erscheint - TikTok selbst bezeichnet TopView daher als “Brand-Aushängeschild”. Das verwendete Video kann dabei bis zu 60 Sekunden lang sein,  wird immer mit Sound abgespielt und nimmt den vollen Bildschirm ein, wodurch es die volle Aufmerksamkeit der User auf sich zieht. Zudem kann ein Call-To-Action-Button verwendet werden, um etwa auf eine Website zu verweisen. Aufgrund der hohen Anzahl der Impressionen und Interaktionen eignen sich TopView Ads perfekt, um Aufsehen zu erregen und die Markenbekanntheit zu steigern.

Tips für TopView

Videos, die bei TopView verwendet werden, sollten die Aufmerksamkeit des Users innerhalb der ersten drei Sekunden auf sich ziehen und möglichst überzeugen, bevor die Anzeige geskippt wird. Generell empfiehlt sich, kürzere Videos von ca. 10 Sekunden Länge zu nutzen, was in etwa der Aufmerksamkeitsspanne vieler Menschen beim Betrachten von Werbevideos entspricht. Dabei ist eine gute Video- und Audioqualität und ein 9:16-Format ratsam, um die Möglichkeiten von TopView optimal zu nutzen und eine hochwertige Vollbild-Anzeige auszuspielen.

Inhaltlich sollte ein TopView Video zügig eine klare Message vermitteln und dabei die Zielgruppe zu einer Aktion auffordern - etwa der Besuch einer Landingpage. Dabei sind Authentizität und Prägnanz wichtige Faktoren, um das Interesse der User zu wecken und auch nach Ende der Werbeanzeige zu erhalten.

Aufbau TopView
Von
Julia
3
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TikTok

TikTok Ads - Das sind deine first steps

Um ein TikTok Werbekonto einzurichten, müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

Unsere Schritt-für-Schritt Anleitung für den Start mit TikTok Ads:

Durch die stetig steigenden Nutzerzahlen ist TikTok Ads attraktiv für nahezu alle Werbetreibende. TikTok verzeichnet derzeit mehr als 2 Milliarden Downloads weltweit. Laut dem TikTok Anzeigenmanager liegt die Anzahl der TikTok Nutzer allein in Deutschland bei knapp 20 Millionen. Dabei verweilen die Nutzer durchschnittlich 50 Minuten pro Tag auf der Plattform.

Du willst auch die Chance nutzen, dein Unternehmen auf der schnellst wachsenden Social Media Plattform TikTok zu positionieren und von der Kreativität, Schnelllebigkeit, geringen CPM und der exklusiven Zielgruppe profitieren?  Dann bist du hier genau richtig. Im Nachfolgenden erklärt dir NYBA, welche ersten Schritte du gehen musst, um erfolgreich auf TikTok werben zu können.

Analog zu Meta wird für TikTok Ads ein Ads Manager Account benötigt.

Um dieses sogenannte TikTok Werbekonto einzurichten, müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

1. Besuche  https://ads.tiktok.com/i18n/signup/ und gib die geforderten Informationen an.

2. Im nächsten Schritt machst du Angaben zu deinem Unternehmen wie Industrie und Unternehmensname.

3. Nachfolgend gibst du weitere Informationen wie deine Website  und Zahlungsinformationen an.


4. Die Registrierung bei TikTok schließt du mit “Submit” ab.

Anschließend prüft TikTok deine Angaben. Dies kann bis zu 24 Stunden dauern.

Von
Markus
2
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Facebook

Facebook: bestehenden Beitrag bewerben

HABIBI TEST

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Lese: wie erfahre ich meine Beitrags-ID?

Von
Julia
5
Min. Lesezeit
Online Marketing

Social Media Marketing

Fünf Gründe für Ihr Unternehmen

Alleine in Deutschland nutzen rund 68% der Bevölkerung ab 14 Jahren aufwärts Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook, Twitter, YouTube oder auch Xing bzw. LinkedIn auf täglicher Basis. Diese Zahl beweist, dass es sich hierbei nicht nur um eine vorrübergehende Trenderscheinung handelt, welcher keine weitere Beachtung geschenkt werden muss. Diese Entwicklung machen sich auch Unternehmen zunutze, um beispielsweise Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und neue Kunden durch ein weiteres Medium zu erschließen.
Es ist wichtig, sich hierbei als Unternehmen abzuheben, wobei nur gute Texte zu schreiben, heutzutage nicht mehr ausreichend ist, denn diese müssen auch relevant sein, eine genaue Zielgruppe ansprechen und an erster Stelle überhaupt erst die Aufmerksamkeit des Lesenden erregen. Der Slogan „Content ist King“ sollte bei der Content Erstellung immer an erster Stelle stehen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Nutzer durch interessanten und informierenden Content gefüttert werden, das stärkt vor allem die Kundenbeziehungen und sichert, dass ein Kunde Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung einer anderen vorzieht und nach einer gewissen Zeit zu einem Fan emittiert.
Wichtig ist aber auch, von Beginn an klarzustellen, dass die Einbindung von Sozial Media Kanälen nicht sofort am nächsten Tag die Verkaufszahlen um 50% steigert, wie man es sich vielleicht wünschen würde, denn die wichtigste Regel ist, „beachte Zeit und Engagement, Sozial Media ist kein über Nacht mehr Umsatz Tool, sondern sollte zur täglichen Gewohnheit werden, um daraufhin auf lange Sicht den Erfolg spürbar messen zu können“ so Markus Hetzenegger, Gründer und Geschäftsführer der NYBA Media GmbH.

Doch aus welchen Gründen sollte sich ein Unternehmen diese Arbeit machen und auf täglicher Basis seine Social-Media-Kanäle pflegen? Im folgendem finden Sie fünf Gründe, warum ein Unternehmen egal ob B2B oder B2C diese Kommunikationskanäle für sich nutzen sollte. Entscheiden Sie schlussendlich selbst.

Aufmerksamkeitserreger: Durch interessanten und guten Content wird ein Besucher überhaupt erst auf Sie aufmerksam und beginnt etwas über Ihr Unternehmen in Erfahrung zu bringen, eigentlich kann man hier schon von kostenloser Werbung für sein eigenes Unternehmen sprechen. Bei diesem Vorgang findet gleichzeitig eine erste Bewertung statt, ob man das Unternehmen und seine Produkte als gut oder als weniger nützlich empfindet. Interessante Beiträge werden nicht nur von Ihren bestehenden Kunden begutachtet, sondern auch viele Neukunden werden auf Sie aufmerksam, die sich beispielsweise auf Grund von Erklär Videos zu einer Dienstleistung lieber für Ihre anstatt für die Konkurrenz entscheiden.

Imagebildung: Welches Image möchten Sie als Unternehmen sowohl nach außen als auch nach innen ausstrahlen? Zeigen Sie es auf den verschiedenen Sozial Media Plattformen, indem Sie eine bestimmte Meinung vertreten. In diesem Zusammenhang kann auch die eigene Marke positiv gestärkt werden, was schlussendlich den gesamten Markenwert steigern kann.

Kunden Support und Kommunikation auf einer neuen Ebene: Hierdurch haben Sie die Chance mit Ihren potentiellen und bestehenden Kunden auf einer ganz neuen Ebene zu kommunizieren, denn viele Kunden werden Ihren Social Media Auftritt nutzen, um hier Fragen zu stellen, positives oder eben auch Kritik zu äußern. Das kennen wir wahrscheinlich auch von uns selbst, läuft etwas mal nicht so wie es sollte, scheuen wir uns nicht davor unsere Kritik zu äußern, läuft etwas gut, bevorzugen wir häufig Stillschweigen. Das eröffnet jedoch auch komplett neue Möglichkeiten für ein Unternehmen, denn so haben Sie die Chance mit Ihren Kunden im direkten Austausch zu stehen. Antworten Sie direkt und freundlich, so ist der verbliebende Fehler meist gar nicht mehr so schlimm. Aber auch Sie können Fragen stellen, um zum Beispiel mehr über Ihre Kunden herauszufinden, planen Sie ein Event und können sich zwischen zwei Tagen an welchen dieses stattfinden soll nicht entscheiden? Kein Problem, fragen Sie einfach Ihre Community und Sie haben den einfachsten Weg gefunden, um herauszufinden, wann Ihre Zielgruppe eher Zeit hat um bei Ihrem Event teilzunehmen. Sie planen einen neuen Produktlaunch und können sich zwischen zwei Farben nicht entscheiden? Kein Problem, kommunizieren Sie mit Ihrer Zielgruppe einfach direkt.

Vertrauensaufbau und Aufbau einer eigenen Community: Das ist wohl einer der wichtigsten Punkte, denn wir werden heutzutage von Angeboten regelrecht überschüttet. Auf den Social-Media-Kanälen können Unternehmen hierbei herausstechen, indem Sie mit einem vertrauenswürdigen Social Media Auftritt punkten und Ihre Produkte/Dienstleistung in einer informellen Umgebung präsentieren. Das hat den Vorteil, Besuchern hierbei tiefere Einblicke in die Produktionsstätten oder in den einfachen Arbeitsalltag zu gewähren. Hierbei zeigen sich die Unternehmen dem Kunden gegenüber transparent, was diesem wiederrum das Gefühl gibt, das Unternehmen zu kennen, sodass sein Vertrauen zu diesem wächst, von welchem er beim nächsten Kauf Gebrauch machen wird. Denn Vertrauen wirkt sich erheblich auf eine Kaufentscheidung aus. Was für Auswirkungen dies haben kann, verdeutlicht eine Online-Studie, bei welcher 82% der Konsumenten Leistungen oder Produkte immer wieder in Anspruch nehmen würden, welcher Sie vertrauen. Ganze 78% gaben außerdem an, beim Einkaufen eine vertraute Marke präferiert wahrzunehmen.

Virale Effekte: Sicherlich haben Sie schon das ein oder andere Mal von einem Video gehört, welches viral durchs Netz geschossen ist, doch was bedeutet das überhaupt? Im Endeffekt geht es hierbei beispielsweise um nichts anderes als ein Video, welches Sie im Netz veröffentlicht haben und welches durch andere Nutzer gelikt, geteilt und kommentiert wird. Die Freunde dieses Nutzers erfahren somit von Ihrem Video und wiederholen den gleich Vorgang erneut und das Rad dreht sich weiter. Hierdurch eröffnet sich für Unternehmen ein großes Potential mit einer riesen Reichweite.

Aber das war es noch lange nicht, denn Social Media kann noch mit vielen weiteren Argumenten punkten, wie unter anderem Ihre SEO-Performance zu verbessern, mehr hierzu können Sie in unserem eigenen Artikel zu SEO erfahren, welchen Sie in unserem Blog finden. Social Media bringt des weiteren Vorteile beim Recruiting neuer Mitarbeiter, steigenden Umsatz auf Grund von Sonderangeboten, welche über die Plattformen beworben werden und vieles mehr.

Von
Markus
7
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Online Marketing

Influencer Marketing

Online Marketing Agentur deckt auf

Sicherlich haben auch Sie in letzter Zeit bereits häufig von dem Begriff „Influencer Marketing“ gehört, welcher vermehrt auch in der Marketingstrategie von Unternehmen Berücksichtigung findet. In diesem Zusammenhang planen bereits 68% der deutschen Unternehmen in Ihren Jahresausgaben Budget für Social Relation Kampagnen mit ein. Natürlich können Meinungsmacher auch Politiker, Celebrities, Experten, Blogger oder Journalisten sein, jedoch möchte ich mich im folgendem vor allem auf Social Media Influencer beschränken.  
Doch zu aller erst - Warum gibt es diesen Hype überhaupt?

Influencer Marketing wird oft nachgesagt, dass sie glaubwürdiger als die klassische Werbung sei. Denn ein Besucher bekommt das Gefühl vermittelt den Influencer und die Person, welche sich dahinter verbirgt zu kennen, obwohl er diese im echten Leben wahrscheinlich noch nie zu Gesicht bekommen hat. Grund hierfür sind seine täglichen Posts und Stories, welche möglichst authentisch wirken sollen und mit Hilfe dessen, er den Besucher auf eine Reise in sein eigenes Leben mitnimmt. Hierbei agieren Influencer häufig als Vorbilder, da sie augenscheinlich ein Leben führen, welches sich Follower häufig auch wünschen. Hierdurch wird noch einmal verstärkt, dass Follower dasselbe Produkt kaufen möchten wie der Meinungsmacher, um sich mehr wie dieser zu fühlen oder weil ihm das Gefühl vermittelt wurde, ein Produkt von einem guten Freund/ einer guten Freundin empfohlen bekommen zu haben. Zahlreiche Studien konnten bereits erfolgreich bestätigen, dass Konsumenten sich von dieser Art des Empfehlungsmarketings beeinflusst lassen. Das oftmals jahrelang bestehende Vertrauensverhältnis zwischen Influencer und Follower beeinflusst schlussendlich auch dessen Markenwahrnehmung. Wenn Sie als Unternehmen auf der Suche nach einem für Sie passenden Influencer sind, welcher für Ihre Produkte oder Dienstleistungen werben soll, machen Sie bitte nicht den Fehler, seine Reichweite als ausschlaggebenden Faktor zu berücksichtigen, denn oft wurde bei der Followerzahl einfach getrickst. Mit Programmen lässt sich demnach einfach herausfinden, ob Follower gekauft oder diese wirklich ausschließlich organisch aufgebaut wurden. Vielmehr entscheidend als die Followerzahl ist die vorhandene Verbindung zwischen dem Influencer und seinen Fans. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Influencer mit einer höheren Interaktionsrate einen größeren Wert für ein Unternehmen darstellen, aber auch die Art der Interaktionen beziehungsweise Reaktionen ist entscheiden. Sind die Interaktionen der Follower hauptsächlich positiv oder sind vermehrt negative Kommentare zu finden? Auch kann anhand der Interaktionsrate der Follower schnell festgestellt werden, ob das Profil manipuliert wurde. Hat Beispielsweise ein Profil 100.000 Follower aber nur 250 Likes auf seine Beiträge, kann darauf geschlossen werden, dass hierbei nachgeholfen wurde. Jedoch ist auch zu beachten, dass umso mehr Follower jemand hat, auch die Interaktionsrate prozentuell etwas absinkt. Nur in Ausnahmefällen kann es dennoch sinnvoll sein, mit einem Influencer, welcher erkennbar nachgeholfen hat zusammen zu arbeiten, persönlich würde ich Ihnen jedoch hiervon abraten.

Natürlich müssen Sie auch mitberücksichtigen, in welcher Branche Ihr Unternehmen tätig ist und ob es sich hierbei um ein Nischenprodukt handelt oder nicht. Influencer welche sich mit Ihren Themen auf eine bestimmte Nische konzentriert haben, haben logischerweise auch nicht so viele Follower, sind dafür aber in Ihrer Nische bekannt, da jede Nische über seine eigenen Influencer verfügt. Als Richtlinie sollte somit auch immer die Zielgruppe sowie Branche herangezogen werden. Außerdem sollten Sie vor einer Zusammenarbeit den Content sowie das Image des Influencers unter die Lupe nehmen. Beispielsweise würde es hierbei nicht passen, einen Fitnessjunkie für eine bekannte Chips Marke anzuwerben. Die Zielgruppe ist hier einfach unpassend und es ist davon auszugehen, dass für diese eine gesunde Ernährung im Vordergrund steht, wodurch die entstehenden Streuverluste einfach zu groß wären. Auch ist es wichtig, dem Influencer nicht strikt vorzugeben, wie er Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu präsentieren hat, überlassen Sie diese Entscheidung der Person selbst, so können bessere Ergebnisse garantiert werden und die Produktwerbung kommt beim Follower glaubwürdiger an, da er die Art der Beiträge oder Storys schließlich kennt und sogar die Gefahr bestehen würde, dass diesem auffällt, dass dieser Post nicht von seinem Vorbild kommt.
Vor einer Zusammenarbeit und bei der Suche nach dem richtigen Influencer sollten sich Unternehmen somit folgende Fragen stellen: Werden durch den Influencer die Werte meines Unternehmens wiedergespiegelt, passt die Zielgruppe meines Produktes mit der Zielgruppe des Influencers überein? Welche Ziele möchte ich mit der Zusammenarbeit erreichen etc.

Doch wie sieht der perfekte Influencer eigentlich aus? Als Faustregel gilt, dass dieser sympathisch rüberkommen sollte und gleichzeitig so vertrauenswürdig erscheinen sollte, dass seine Aussagen ohne Rückfragen hingenommen werden. Die vertretenen Werte sollten auch mit den Werten Ihrer Zielgruppe zusammenpassen. Ein Influencer sollte gleichzeitig für Knappheit stehen, das bedeutet, der Follower sollte das Gefühl erhalten, gerade exklusiv nur bei Ihm über das neuste Produkt zu erfahren oder nur bei Ihm das Glück zu haben, einen Gutschein für Ihr Produkt zu erhalten. Hierzu gehört auch die Faustregel, übertreiben Sie es als Unternehmen nicht. Arbeiten Sie lieber mit wenigen, ausgewählten Markenbotschaftern zusammen, das wirkt glaubwürdiger und vertrauenswürdiger. Ein weiterer Vorteil von Influencer Marketing ist außerdem der gewonnene Social Proof, heißt, dass das Produkt für welches der Markenbotschafter gerade wirbt zum Puls der Zeit passt. Würde man dieses Produkt erwerben, wäre man somit nicht alleine und in der Gesellschaft anerkannt. Auch erhalten Sie direkte und ehrliche Rückmeldungen von Ihren Käufern, ob diesen das Produkt gefällt oder nicht, falls vermehrt Fragen zu einem Thema aufkommen sollten, können Sie sich darauf konzentrieren, diese schon bei der Produktpräsentation zu beantworten. Schlussendlich hilft Ihnen Influencer Marketing die Bekanntheit Ihrer Marke zu steigern, Ihr Markenimage zu stärken, Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben und Sie bei der Einführung neuer Produkte zu unterstützen.

1. Budgets für Influencer Kampagnen – Quelle: linqia.com

Von
Markus
7
Min. Lesezeit
Online Marketing

Webtracking

Trackingmethoden

Spätestens seitdem durch eine EU-Regulierung auf vielen Webseiten der Cookie-Banner vorgeschrieben wurde, ist das Thema Web-Tracking auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Vor dem Hintergrund der Komplexität der Thematik und der permanenten technischen Weiterentwicklung von Algorithmen, Datenstrukturen und künstlicher Intelligenz ist anzunehmen, dass das vorhandene Wissen zu diesem Thema, obwohl es uns alle tag täglich betrifft, eher gering ausfällt. Welche Tracking Methoden gibt es? Wie werden diese angewendet? Wie kann ich mich schützen? Fragen über Fragen.
Um hier Gegenarbeit zu leisten, werden im weiteren Verlauf die vier von Unternehmen am häufigsten verwendeten Tracking Methoden grob vorgestellt.

Web-Tracking

Aber jetzt erst einmal langsam. Was ist denn Web-Tracking überhaupt? Der Begriff Web-Tracking versteht sich als die Analyse des digitalen Datenverkehrs und kommt hauptsächlich im Bereich Online-Marketing zum Einsatz, wobei auch Synonyme wie Web-Controlling und Web-Analyse häufig im Gebrauch sind. Sinn und Zweck des Web-Tracking ist es, gesamte Webseiten sowie eingesetzte Online-Marketingmaßnahmen zu steuern und zu kontrollieren. Erfolg und Effizienz werden einer Analyse unterzogen. Zudem wird Web-Tracking als ein Verfahren zur Sammlung personenbezogener Daten beschrieben, wodurch Webseitenbetreiber die Möglichkeit erhalten, mittels verschiedener eingesetzter Trackingmethoden ihre Seitenbesucher zu erfassen. Durch die erfassten Nutzerdaten können Nutzerprofile erstellt werden, sodass anschließend zielgerichtete Werbung geschaltet werden kann. Die rechtliche Voraussetzung für das Web-Tracking regelt das im Jahr 2007 in Kraft getretene Telemediengesetz (TMG), welches eine der zentralen Vorschriften des Internetrechts darstellt und die rechtlichen Grundbedingungen für sogenannte Telemedien in Deutschland regelt. Hinsichtlich der Nutzungsdaten ist unter §15 Abs. 3 festgelegt, dass der Dienstanbieter zwecks Werbung oder Marktforschung pseudonyme Nutzerprofile erstellen darf, sofern der Nutzer dem nicht widerspricht. Nach § 13 Abs. 1 hat der Dienstanbieter den Nutzer auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen.

Google Analytics

Nun zu den einzelnen Tracking Methoden. Google Analytics ist ein kostenloses Webseiten-Analyse-Werkzeug von Google, das zur Datenverkehrsanalyse dient und Webseitenverkehr verfolgt und meldet. Das Verhalten von Besuchern einer Webseite wird hierbei analysiert und nachvollzogen. Der Dienst wird von Unternehmen im Marketing eingesetzt, um beispielsweise den Erfolg von Werbekampagnen besser kontrollieren zu können. Die wichtigsten Kennzahlen die Google Analytics bietet, sind beispielsweise das Zählen einzelner Nutzer einer Webseite in einem bestimmten Zeitraum durch das setzen, von Cookies sowie der Angabe, wie viele und welche einzelne Seiten sich ein Nutzer durchschnittlich auf einer Webseite anschaut und in welcher Reihenfolge die Seiten aufgerufen werden. Darüber hinaus bietet Google Analytics die Analyse der Absprungrate eines Nutzers und die Berechnung der durchschnittlichen Sitzungsdauer. Außerdem können mithilfe von Google Analytics auch demografische Werte wie Alter und Geschlecht sowie die Interessen der Besucher einer Website nachvollzogen werden. Für Webshop-Betreiber ist hierbei auch die Conversion Rate von großer Bedeutung, die als Umsatz- oder Umwandlungsrate zu verstehen ist. Sie gibt das Verhältnis der Besucher einer Webseite zur Umwandlung in einen Käufer an. Neben den benannten exportierbaren Kenngrößen, liefert Google Analytics auch übersichtliche und anschauliche Übersichtsdarstellungen in Form von Dashboards, wie unten ersichtlich, um die wichtigsten Ergebnisse im Überblick anzuzeigen. Besonders effektiv ist das Zusammenspiel mit Google Adwords, welches ein Werbeprogramm von Google darstellt.

Google Search Console Dashboard
Google Analytics Dashboard

Cookies

Von Cookies haben die meisten schon einmal gehört, nicht umsonst zählen sie zu den gängigsten Trackingmethoden. Cookies sind kleine, wenige Kilobyte (max. 4KB) große Textdateien, die lokal auf der Festplatte eines Website-Besuchers gespeichert werden. Das Nutzerverhalten eines jeden Verbrauchers kann hierdurch aufgezeichnet und jederzeit wieder ausgelesen werden. Zudem kann nachvollzogen werden, welche werblichen Inhalte einem Nutzer bereits eingeblendet wurden, sodass eine Webseite dynamisch auf einzelne Nutzer angepasst werden kann. Üblicherweise dienen Cookies zum Zwecke der Identifikation und Wiedererkennung. Nach dem heutigen Stand der Technik werden Cookies benötigt, um Webanalysen im Hinblick auf das Verhalten von Webseiten-Besuchern zu betreiben. Bei Cookies wird im Wesentlichen nebst zeitlicher Gültigkeit zwischen Session-Cookies und bleibenden (persistenten) Cookies, auch hinsichtlich Werbezwecken zwischen First-Party-Cookies und Third-Party-Cookies unterschieden. Darüber hinaus lassen sich durch Cookies die Anzahl der Besucher und somit auch die Reichweite einer Webseite innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ermitteln. Nach der europäischen Datenschutz-Grundverordnung ist die Nutzung von Cookies zulässig, sofern ein Nutzer dem in voller Kenntnis zustimmt.


Fingerprint-Tracking

Zu den alternativen und fortgeschrittenen Tracking-Methoden zählt das Fingerprint-Tracking. Diese Technik liest gezielt diverse Konfigurationsaspekte und Systemeigenschaften von den Endgeräten der Verbraucher aus. Hierzu zählt allen voran die IP-Adresse. Darüber hinaus werden auf verschiedenen Ebenen die Browserversion, Browsereinstellungen und -erweiterungen sowie Anwendungen, Betriebssystem und Protokolldateien ausgelesen. Jedes einzelne Merkmal ist hierbei als Identifikator zu verstehen und bildet eine Kombination, die einem Fingerabdruck gleichkommt und zur Identifizierung und Wiedererkennung von Verbrauchern dient. Bei ausreichender Komplexität kommt ein solcher Fingerabdruck kaum doppelt vor. Es handelt sich hierbei um eine alternative Trackingmethode ohne Cookies. Der Anbieter muss rechtlich über den Einsatz des Verfahrens informieren und soweit erforderlich eine Einwilligung des Verbrauchers einholen, da unter Umständen personenbezogene Daten erhoben, jedenfalls aber pseudonyme Nutzerprofile erstellt werden. Das Verfahren eignet sich somit für eine dauerhafte Identifizierung von Verbrauchern und löst das Problem, dass Cookies vom Browser nicht akzeptiert oder nach kurzer Zeit gelöscht werden.

Logfile-Analyse

Als letztes noch kurz etwas zur Logfile-Analyse. Ein Logfile ist ein automatisiertes Protokoll aller Aktivitäten eines Servers. In dieser Datei sind sämtliche Zugriffe auf einem Webserver protokolliert. Aufgezeichnet werden zum Beispiel die Anzahl der aufgerufenen Webseiten, der Zeitpunkt des einzelnen Zugriffes, IP-Adresse der Verbraucher, allgemeine Browserdaten, die Verweildauer einzelner Nutzer, etc. Die Logfile-Analyse gilt als konventionelles Verfahren und als die älteste Technik zur Auswertung der Webserver-Nutzung und wird den server-basierten Verfahren zugerechnet. Konkret werden die bereits vorliegenden Protokolldateien (Logfiles) der Webserver genutzt, um aus den dort verzeichneten Abrufen Besucherbewegungen zu analysieren. Logfiles werden in der Regel anonymisiert und nicht personengebunden gemessen, sodass es hinsichtlich des Datenschutzes keine Bedeutung erlangt.

1. Vgl. Berg, C. (2018), S. 57.
2. Vgl. SIT Technical Reports (2014), S. 7.
3. Vgl. BMJV (2017).
4. Vgl. Holzapfel, F. (2015), S. 176 – 179.
5. Vgl. Körner, A. (2010), S. 168 – 169.
6. Vgl. Schwarz, T. (2012), S. 236.
7. Vgl. Holzapfel, F. (2015), S. 214.
8. Vgl. Schirmbacher, M. (2017), S. 345.
9. Vgl. SIT Technical Reports (2014), S. 11.
10. Vgl. Schirmbacher, M. (2017), S. 349.
11. Vgl. Eisinger, T. (2009), S. 363.
12. Vgl. Schwarz, T. (2012), S. 236.

Von
Markus
5
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Online Marketing

Online Marketing

Die digitale Visitenkarte eines jeden Unternehmens.

Ihre Zielgruppe ist online, surft im Netz, sucht bei Google, postet bei Facebook, schaut sich YouTube Videos an und lädt sich Apps auf Smartphones. Online Marketing nutzt diese Kanäle, um Kunden zu gewinnen. Dabei war es noch nie so einfach, den Kunden direkt anzusprechen, wie heute.  Denn vergleichsweise hat klassische Werbung mit hohen Streuverlusten zu kämpfen, die sich im Online Marketing komplett vermeiden lassen. Online Marketing ist zielgerichtet, kostengünstiger und vor allem messbar und kann somit einige Vorteile im Vergleich zur klassischen Werbung vorweisen. Weitere häufig verwendete Begriffe sind Internet-Marketing, digitales Marketing oder Digital Marketing. Die wichtigsten Maßnahmen schließen Suchmaschinenwerbung, Suchmaschinenoptimierung und Web Analyse ein, wobei zwischen organischer und bezahlter Werbung differenziert wird. Unter organische Werbung fallen unter anderem SEO, Content Marketing, Social Media und unter bezahlte Werbung lassen sich SEA und Paid Social einordnen. Wenn Sie sich für ein spezielles Thema interessieren, dann schauen Sie doch einfach auf unserer Website vorbei und finden Sie viele weitere spannende Blogeinträge zu den einzelnen Unterthemen.
Aber jetzt erst einmal von Anfang an - Heutzutage ist der Online-Auftritt die digitale Visitenkarte eines jeden Unternehmens, sodass es teilweise auch zu Unverständnis unserer Seite führt, dass so viele Unternehmen die digitalen Möglichkeiten und vor allem Auswirkungen, welche diese auch auf ein bestehendes offline Geschäft haben können, immer noch nicht ausschöpfen. Durch den Wandel vom Verkäufer zum Käufermarkt hat sich viel verändert, Konsumenten stehen vor einem unübersichtlichen Warenangebot und sind schlichtweg mit den vielen Möglichkeiten eines Kaufes überfordert. Dies führt schlussendlich sogar so weit, dass ein Kunde, welcher beispielsweise gezielt vorhat, einen Kauf zu tätigen, dies doch nicht tut, da er sich bei dem zahlreichen Angebot für keine Variante entscheiden kann. Eventuell haben Sie diese, oder ähnliche Situationen im Alltag schon einmal selbst erlebt. Hierbei ist es essentiell Abhilfe zu schaffen und dem Kunden gezielt aufzuzeigen, welche Vorteile mein Produkt oder meine Dienstleistung gegenüber einer anderen hat. Da wir in einer digitalen Welt leben, welche auch in Zukunft weiter fortschreiten wird, ist es wichtig dies auch online aufzuzeigen.
Von den klassischen 4Ps im Marketing, welche Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik enthalten, haben wir wahrscheinlich schon alle einmal gehört.
Vor allem in der Distributionspolitik hat im Online Marketing zu großen Veränderungen geführt, insbesondere mit dem Blick auf die digitalen Vertriebswege, welche eine immer größere Rolle spielen. Das klassische Ladengeschäft wurde somit immer häufiger durch einen Online Shop ersetzt, welcher auch durch die geringeren Ausgaben oftmals lukrativer ist. Die Begriffe Usability-Optimierung (UX) und Conversion-Optimierung (CRO) spielen hierbei eine bedeutende Rolle. In den dritten Bereich des Marketing Mix, die Kommunikationspolitik fallen somit Online Marketing Maßnahmen wie SEO, Content Marketing, Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing, PPC-Werbung und vieles mehr.

Ziele des Online Marketings
Schon zu Beginn der Planung sollten die Ziele, welche mit den gewählten Maßnahmen erreicht werden sollen feststehen. Nur so ist es möglich, die Ergebnisse im Nachhinein zu messen und gegebenenfalls Änderungen in der Umsetzung durchzuführen. Mögliche Ziele lassen sich in Branding/Markenaufbau, Leadgenerierung, Engagement und Sales einteilen. Zur ersten Kategorie gehören in diesem Zusammenhang die Erhöhung der Besucherzahlen auf einer Website oder beispielsweise die Erwähnung der Marke auf den Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook oder auf Blogbeiträgen, welche auch von der Zielgruppe gerne durchstöbert werden. Zu Leads zählen beispielsweise ausgefüllte Kontaktformulare, E-Mail-Kontakte oder Anrufe per Telefon. Zu Engagement gehören Page Impressions, Kommentare auf Social Media, wobei Sie mit potentiellen Kunden in Kontakt kommen oder die Erhöhung der durchschnittlichen Verweildauer auf Ihrer Webseite und in diesem Zusammenhang die Verringerung der Absprungraten. Zu Sales gehört zum Beispiel die Erhöhung von Bestellungen über Ihren Online Shop.

Push-und Pull-Marketing
Außerdem ist es sinnvoll, die einzelnen Online Marketing Kanäle differenziert zu betrachten. Eine Unterscheidung findet hierbei in Pull-Marketing und Push-Marketing statt. Push-Marketing meint das „hineinstoßen“ eines Produktes in den Markt, wobei sich die Definition vor allem auf die Einführung eines neuen Produktes bezieht. Mit dieser Strategie wird versucht Aufmerksamkeit zu erregen, im klassischen Sinne wird hierbei die Person in ihrer ausführenden Tätigkeit unterbrochen und die Aufmerksamkeit somit umgelenkt. Beim Pull-Marketing ist die Voraussetzung hingegen, dass ein potentieller Kunde bereits Interesse an einem Produkt hat beziehungsweise sich für die Lösung eines Problems interessiert. Der Kunde wird somit in den Mittelpunkt gestellt, nicht das Unternehmen.
Bei der Wahl sollte die jeweilige Phase des Customer Journey, an welchem sich der potentielle Kunde gerade befindet, nicht außer Acht gelassen werden. So ist beispielsweise in der Anfangsphase eines Kaufprozesses eher die Pull-Marketing Strategie mit seinen jeweiligen Instrumenten zu empfehlen, wobei Push-Marketing oft für den letzten Kaufimpuls entscheidend ist. Sollten noch Fragen bestehen, scheuen Sie nicht uns zu kontaktieren!

Von
Markus
10
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Google Ads

Auf Seite 1 bei Google mit diesen SEO Tipps.

Mit diesen 5 Tipps organisch Richtung Seite 1 bei Google

Du willst deine Web Performance bei Google selbst voranbringen? Mit diesen 5 praxisorientierten und ausführlichen Tipps kann dir das erfolgreich gelingen.


Google search console Einstellungen

© lalo Hernandez - unsplash

Suchmaschinenoptimierung? Die meisten haben von diesem Begriff schon einmal etwas gehört, doch die wenigsten setzen ihre Kenntnisse dahingehend ein, ihren Unternehmenserfolg zu maximieren. Als Gründe werden oft genannt, dass die Umsetzung zu komplex und schwierig sei und man für die Durchführung jahrelange Erfahrung benötige. Dieser Beitrag liefert dir eine Reihe wertvoller Tipps und zeigt, wie du selbst mit geringen Kenntnissen rund um das Thema SEO & Co. deine Web Performance nach vorne bringst.

1. REGISTRIERE DICH BEI DER GOOGLE SEARCH CONSOLE

Damit deine Website in den Suchergebnissen von Google aufgenommen wird, ist zwar eine Registrierung in der Google Seach Console nicht unbedingt notwendig, jedoch sehr empfehlenswert. Denn durch diesen kleinen Mehraufwand kannst du deine Website spielend leicht im Blick behalten. Dieser Dienst ist kostenlos und ermöglicht es dir, besser nachzuvollziehen, wie deine Website von potenziellen Kunden gesehen wird, um sie je nach Bedarf zielgruppengerecht anzupassen. Folgende Leistungen sind in der Google Search Console integriert:

  • Du kannst einsehen, ob Google deine Website überhaupt erst finden und crawlen kann; was crawlen genau bedeutet, erkläre ich gleich noch ausführlich.
  • Außerdem kannst du feststellen, welche Seiten auf deine Website verlinken, denn du erhältst sofort eine Benachrichtigung, wenn Google auf deiner Seite auf Probleme wie z.B. Indexierungsfehler oder Spam stößt.
  • Du kannst sehen, wie häufig deine Website in der Googlesuche erschienen ist und du erhältst Einblick in die Klickrate und kannst nachvollziehen, welche Suchanfragen zu deiner Website geführt haben. Das ist notwendig, um die Keywords anzupassen und deine Website bei Google weiter nach vorne zu bringen.

1.1 Property bestätigen

Google Search Console Property-Type

Screenshot Hetzenegger, NYBA

Du fragst dich, wie so eine Registrierung abläuft? Um die Google Search Console nutzen zu können, musst du deine Website im ersten Schritt dort hinzuzufügen. Benutze diesen Link. Für die Umsetzung hast du zwei Möglichkeiten:

  • Domain: Alle URLs in allen Subdomains und https oder http inkludiert.
  • URL-Präfix: Nur URLs unter eingegebener Adresse und unter speziellem Protokoll erhalten.

Wähle am besten die Variante aus, bei der alle Subdomains und URLs in https oder http inkludiert sind. Das erspart es dir, alle Varianten einzeln hinzufügen zu müssen. Füge deine Domain ohne Subdomains und https in das freie Feld ein.

1.2 Bearbeitung der DNS-Einstellungen

Du fragst dich, wie so eine Registrierung abläuft? Um die Google Search Console nutzen zu können, musst du deine Website im ersten Schritt dort hinzuzufügen. Benutze diesen Link. Für die Umsetzung hast du zwei Möglichkeiten:

Google Search Console DNS Settings

Screenshot Hetzenegger, NYBA

Um den TXT-Eintrag bei den DNS-Einstellungen deiner Domain hinzuzufügen, meldest du dich einfach bei einem Hosting Anbieter deines Vertrauens an, wählst die richtige Domain aus und klickst auf die DNS-Einstellungen. Gehe auf „neuen DNS-Eintrag erstellen“ und verwende den Typ TXT:

All Inkl DNS Server Settings

Screenshot Hetzenegger, NYBA

Jetzt kannst du zurück zur Search Console gehen und die Domain-Inhaberschaft bestätigen.
Achtung: Es kann erfahrungsgemäß die ein oder andere Minute in Anspruch nehmen, bis die Domain bestätigt wurde. Nun kannst du die Google Search Console in vollem Umfang nutzen. Und genau damit fangen wir jetzt an.

1.3 Crawling durchführen

Mit dem Google Bot, beziehungsweise dem Google Crawler, werden Webinhalte automatisiert heruntergeladen und der Suchmaschine zugeführt. Mit diesem Vorgehen wird die Suchmaschine dann über neue HTML-Seiten oder Veränderungen der Werbetexte informiert. Es handelt sich hierbei um ein Computerprogramm, welches neue Inhalte, wie beispielsweise Inbound Links, Textaktualisierungen, geänderte URLs und den Aufbau der Website in der Google Datenbank hinzufügt. Die Dauer und Genauigkeit der Untersuchung der Inhalte auf einer Website können jedoch stark variieren. All das geschieht mit Hilfe eines Algorithmus, der die Website sozusagen crawlt. Um ein Google Crawling durchzuführen, wählst du in der Google Search Console von oben gesehen den dritten Menü-Punkt „URL-Prüfung“ und fügst deine Domain im oberen Menü-Bereich ein. Daraufhin kannst du, wie unten im Bild zu sehen, auf „Indexierung beantragen“ klicken:

Google Search Console Crawling manuell starten

Screenshot Hetzenegger, NYBA

1.4 Sitemap einreichen

Eine Sitemap ist eine Datei, welche von Suchmaschinen wie Google gelesen wird, um deine Website intelligenter crawlen zu können. In dieser gibst du beispielsweise Informationen zu Seiten, Videos und anderen Dateien an. Die Sitemap hilft dem Crawler also, die Website besser zu durchsuchen. Sie zeigt dem Crawler die Struktur, sodass Inhalte der Website besser gefunden werden können. Dies bietet auch die Möglichkeit den primären Fokus auf bestimmte Themen der Website zu legen und so der Suchmaschine zu sagen, welche Sections wichtig sind. Doch wann benötigst du eine Sitemap überhaupt? Verallgemeinern kann man dies, wenn deine Website einem der unten aufgeführten Kriterien entspricht:

  • Deine Website hat einen sehr großen Umfang, sodass es passieren kann, dass beim Crawling eine neue oder vor kurzem aktualisierte Seite übersehen wird.
  • Deine Website besteht erst seit Kurzem, sodass diese erst wenige externe Links vorweisen kann. Das führt schlussendlich dazu, dass es passieren kann, dass die Website nicht erkannt wird, denn wie oben beschrieben springt der Crawler auf Grund eines Links einer Seite auf eine weitere.
  • Deine Website verwendet Rich Media-Inhalte, ist in Google News ersichtlich oder verfügt über weitere mit Sitemaps übereinstimmende Anmerkungen.
  • Viele deiner Inhaltsseiten sind voneinander getrennt oder nicht verknüpft. Hierbei ist es sinnvoll, eine Sitemap zu verwenden, um ebenso nicht Gefahr zu laufen, dass eine Seite von Google übersprungen wird.

Wie richtest du eine Sitemap konkret ein? Klicke in der Google Search Console auf den von oben gesehen fünften Menü-Punkt „Sitemaps“ und füge dort deine Domain mit der Endung /sitemap.xml inkl. der Subdomain ein. Insofern du ein SSL-Zertifikat auf der Seite integriert hast, verwende https, ansonsten bitte einfach http. Gehe dann auf den „Senden“-Button und schon hast du deine Sitemap eingereicht:

Google Search Console Sitemap eintragen

Screenshot Hetzenegger, NYBA

1.5 Website Leistung analysieren

Sofern du alles richtig eingerichtet hast, kannst du jetzt deine Website Performance einsehen, welche in der Regel zwei Tage zeitverzögert angezeigt wird. Unter dem Menüpunkt „Leistung“ kannst du nicht nur die Klicks, Impressionen, die durchschnittliche CTR und Position deiner Website erkennen, sondern auch sehen auf welche Suchanfragen deine Website rankt. Du rankst nicht auf die richtigen Suchanfragen? Die Suchbegriffe sind nicht 100 Prozent für deine Thematik relevant? Keine Sorge. In Punkt drei dieses Artikels werden Tools, mit denen du eine professionelle Keyword-Recherche durchführst und daraufhin deine Website optimal optimierst, genannt.Tipp: Du solltest in der Spalte mit den Suchanfragen, Klicks, Impressionen und die Position einsehen können. Dies kannst du über den Menü-Punkt „Zeilen filtern“ ändern.

2. ERSTELLUNG & OPTIMIERUNG DEINES GOOGLE BRANCHENEINTRAGS

Einfach und schnell kannst du mit Google My Business kostenlos Brancheneinträge in Google Maps erstellen und darauffolgend auch verwalten. Wenn ein potenzieller Interessent dann eine lokale Suche durchführt, sieht dieser darüber dein Unternehmen. Im Allgemeinen kannst du mit Google My Business durch die Erstellung und Bestätigung deines Geschäfts deine Geschäftsinformationen bei Google Maps hinterlegen, Geschäftsinformationen hinzufügen, welche bei Google, Google Maps sowie Google Earth angezeigt werden, insofern ein Nutzer nach deinem Unternehmen googelt. Mit Hilfe der Standorterweiterungen wird der Unternehmensname, die Adresse sowie die Rufnummer in deiner Anzeige anschaulich dargestellt. Falls du noch kein Google My Business-Konto hast, jedoch eins erstellen oder einfach nur deinen Eintrag bearbeiten möchtest, klicke auf diesen Link.Zur Erstellung des Google Brancheneintrags folge dem von Google sehr einfach und intuitiv gestalteten Prozess und lege ein Google Unternehmensprofil an. Daraufhin musst du die Adresse deines Unternehmens bestätigen. Google schickt dir hierfür einen Code, welchen du einfach im Anmeldeprozess beantragen kannst. Dies dauert erfahrungsgemäß zwei bis drei Werktage.

2.1 Professionelles Erscheinungsbild

Der Google Brancheneintrag ist neben deiner Website auch deine Online-Visitenkarte. Jeder der dein Unternehmen in irgendeiner Art und Weise sucht, wird mit diesem Brancheneintrag in Berührung kommen. Es ist schon fast erschreckend, wie oft ich Brancheneinträge von Unternehmen mit einem verpixelten, einem nicht richtig zugeschnittenen oder teilweise auch mit gar keinem Logo sehe. Was sagt das über dein Unternehmen aus, wenn deine Online-Visitenkarte schon so halbherzig erstellt wurde? Somit bitte ich dich, dir diese Zeit zu nehmen und an deinem Erscheinungsbild zu arbeiten, glaube mir, die Resultate lassen nicht lange auf sich warten.

2.2 Google Bewertungen

Bewertungen sind essenziell. Gute Rezensionen wirken sich nicht nur sehr positiv auf dein Ranking aus, sondern sind gleichzeitig auch die beste Werbung für potenzielle Neukunden. Wichtig dabei ist, dass die Bewertungen echt und authentisch sind. Also bitte nicht den neuen Praktikanten 50 neue Google Accounts erstellen lassen. Ich weiß, dass bestehende oder ehemalige Kunden nicht Schlange stehen um dir eine positive Google Bewertung mit Text zu überlassen, auch die Bitte mit „Könnten Sie bitte bei Google „XY“ eingeben und danach in dem rechten Fenster, welches du dann sehen solltest, auf Bewertungen klicken, führt oft zu mäßigem Erfolg. Etwas leichter ist es, deinen Kunden einfach einen Linkzukommen zu lassen, der direkt das Fenster mit „Bewertung schreiben“ öffnet.Hier kannst du einfach deine eigene Place ID (Orts ID) einsetzen. Diese findest du folgendermaßen: Gib dein Unternehmen bei der Places API auf der Google Maps-Plattformein, kopiere die Place ID und setze sie in den Review Link ein.

2.3 Q&A

Bei Google My Business hast du zudem die Möglichkeit auf Fragen von Kunden öffentlich zu antworten. Falls du wiederkehrend die gleiche Handvoll Fragen von deinen Kunden gestellt bekommst, ist der Brancheneintrag genau der richtige Ort diese zu platzieren. Ebenfalls kannst du in der Google My Business App die Chatfunktion aktivieren. Damit können dir potenzielle Kunden im „WhatsApp Style“ Nachrichten zukommen lassen. Das ist kein Muss, aber definitiv ein „Nice-to-have“.

2.4 Attribute hinzufügen

Das Hinzufügen von sogenannten Attributen bietet sich vor allem bei öffentlichen Einrichtungen wie Restaurants, Geschäften, Museen etc. an. Dort kannst du z. B. angeben, ob du einen behindertengerechten Eingang hast, ob dein Restaurant auch für Vegetarier geeignet ist oder ob es dort gemütlich und ungezwungen ist. Diese werden anschließend, optisch ansprechend, mit gewissen Emojis angezeigt und führen dazu, dass potenzielle Kunden noch früher auf dich aufmerksam werden.

2.5 Unternehmensbeschreibung

Der Brancheneintrag bietet zudem die Möglichkeit mit max. 250 Wörtern dein Unternehmen zu beschreiben. Das wird oft vernachlässigt oder nicht voll ausgenutzt, da es bei Google My Business relativ weit unten erscheint und daher nicht zu auffällig ist. Nichtsdestotrotz sollte es unbedingt ausführlich genutzt werden.

3. NUTZUNG PROFESSIONELLER KEYWORDRECHERCHE-TOOLS

Um bei den ganzen angebotenen Tools zur Keywordrecherche nicht den Überblick zu verlieren, möchte ich dir im Folgenden einige relevante und für die meisten vollkommen ausreichende Tools einmal kurz vorstellen.

3.1 XOVI

XOVI ist ein sehr umfassendes Tool, welches es Anfängern erleichtert, sich einen Überblick zu verschaffen, denn es gibt nichts, was für eine umfassende SEO-Analyse fehlen würde. Um bei dieser Menge an Funktionen einen klaren Durchblick zu behalten, hier ein kurzer Überblick über die unterschiedlichen Bereiche der Analysemöglichkeiten:

  • Keywords: In diesem Bereich kannst du beispielsweise Rankings für einzelne Keywords sicherstellen, eine Keywordrecherche durchführen oder eine Übersicht erhalten, mit welchen Keywords du die Chance auf ein Top Ranking hast.
  • Monitoring: Im Mittelpunkt stehen Kennzahlen wie der OVI, wobei sich die Rankings verschiedener Keywords oder Domainanalysen hier abrufen lassen.
  • Onpage (Inhaltliche Anpassung deiner Website): Hier findest du Werkszeuge zur Optimierung von Texten, einen Snippetgenerator sowie ein Tool für die Ladegeschwindigkeit deiner Website.
  • Search Analytics: Hierfür solltest du das jeweilige Konto mit XOVI verknüpfen, um dir daraufhin Daten aus der Google Search Console anzeigen lassen zu können.
  • Links: Hier findet ein Tracking der bestehenden Links statt, mit Hilfe des Linkmanagers können Links verwaltet werden, die auf- oder abgebaut werden sollen, außerdem besteht die Möglichkeit einer Backlinkanalyse zur Identifizierung von schädlichen oder riskanten Links.
  • Social: Es gibt die Möglichkeit, Statistiken zu den üblichen Social Media-Kanälen zu erhalten, Mitbewerber zu überwachen oder auch Influencer zu finden.
  • Anzeigen und Affiliate: Hier erhalten Sie Einblick in geschaltete Anzeigen, insbesondere von der Konkurrenz sowie die Teilnahme an Affiliate-Programmen und deren Influencern.
  • Reporting: Dieses liefert dir eine Reihe von unterschiedlichen Berichten. Besonders interessant dürfte hier die White Label-Möglichkeit für Agenturen sein.

3.2 Google Keyword Planner

Der Google Keyword Planner ist heutzutage zu einem „Must-have Tool“ geworden, und nicht nur für die Schaltung von Anzeigen, sondern auch für die Suchmaschinenoptimierung interessant. Denn neben relevanten Keywords für deine Adwords-Anzeige liefert dir der Keyword Planner auch relevante Keywords für die Suchmaschinenoptimierung deiner Website, die Möglichkeit Keyword-Prognosen oder das Suchvolumen abzurufen und vieles mehr.

3.3 Google Trends

Google Trends ist ebenso wie der Keyword Planner ein Service von Google, welcher das Interesse der Nutzer widerspiegelt und hierzu Prognosen ermöglicht. Dieser stellt die Anzahl der Suchbegriffe im Zusammenhang mit dem gesamten Suchvolumen dar.

3.4 Google Analytics

Google Analytics ist eines der meistbenutzten Web-Analysetools auf der ganzen Welt und setzt für die Verwendung einen Tracking Code voraus, der in deine Website eingebunden sein sollte. In der Basisversion ist dieses Tool für dich kostenlos, hiermit hast du die Entwicklung deiner Website stets im Blick, um den Erfolg messbar zu steigern. Denn du hast Einblick in eine Menge statistischer Daten wie die Besucherzahlen, durchschnittliche Dauer des Besuchs, Besuchsverhalten etc.

4. SEO-STÄRKUNG DEINER WEBSEITE

Nachdem du die Optimierungsoptionen mit besagten Tools eingehend geprüft hast, gehen wir hier die 5 wichtigsten Kriterien durch, welche essenziell für ein Top Ranking sind.

4.1 Meta Title & Meta Description

Stelle sicher, dass sowohl bei dem Meta Title als auch bei der Meta Description deine wichtigsten Keywords enthalten sind und die volle verfügbare Länge bzw. Zeilenanzahl ausgeschöpft wird.

4.2 Headlines

Die Überschriften deiner Website sollten die für dich wichtigsten Keywords abdecken. Title Tags sind mit den Schlagzeilen eines Magazins vergleichbar. Sie werden im Tab deines Browsers angezeigt, sobald du eine neue Website öffnest:

Markus Hetzenegger Angel Investor aus Frankfurt am Main

Screenshot Hetzenegger, NYBA

4.3 Keyword-optimierte Texte

Was ist ein suchmaschinenoptimierter Text? Ein Text, der dafür ausgelegt ist, von Google verstanden und für gut befunden zu werden. Hier ist es wichtig, zuvor eine gute Keyword-Recherche zu betreiben und die für deine Unternehmung wichtigsten Keywords in deine Inhalte häufig einfließen zu lassen. So erkennt Google deinen Content und stuft deinen Inhalt als relevant für dieses Thema ein. Achte dennoch darauf keinen „nur“ mit Keywords vollgestopften Texte zu verfassen, sondern primär darauf, wirklich guten Content zu produzieren. Das erhöht die UX enorm und wird von Google stark gefördert. Und Keyword Stuffing ist Google ein Dorn im Auge.

4.4 Ladegeschwindigkeit

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Ladegeschwindigkeit deiner Website. Vor allem bei der mobilen Version legt Google besonders großen Wert auf das schnelle Laden der Inhalte. Um die Ladegeschwindigkeit deiner Page zu testen, bitte hier entlang: Google Page Speed Insights.
Nach der Analyse deiner Ladegeschwindigkeit zeigt dir Google deine Performance mittels einer Punkte-Skala von 0 bis 100 an. Zudem wirft die Analyse Verbesserungsvorschläge aus. Klassiker sind Beispiele wie das richtige Dimensionieren der Bilder. Sollte dein Ergebnis beim Wert unter 50 liegen, besteht dringender Handlungsbedarf.

4.5 Mobile-Optimierung & UX

Eine responsive Website muss heutzutage Standard sein. Warum? Eine Website, die mobil optimiert ist, wird nicht nur von Google deutlich stärker gefördert – Stichwort Mobile first-Indexierung –, sondern wird auch von den Besuchern besser angenommen. Hinzu kommt auch, dass der Trend schon seit Jahren in Richtung Mobile geht, ganz gleich, ob von Smartphone oder Tablet gesprochen wird. Eine mobile Website muss schnell laden, leicht und intuitiv bedienbar sein. Weniger ist hier oftmals mehr:

Mobile UI / UX Optimierung

Screenshot Hetzenegger, NYBA

Fazit ist: Bei der gesamten Suchmaschinenoptimierung, einschließlich Keyword-optimierter Texte, darfst du nicht die User Experience aus den Augen verlieren.

Ich möchte dir mit meinem Gastbeitrag ein paar praktische Tipps an die Hand geben, damit du selbstständig dein Ranking auf Google verbessern kannst. Ich wünsche dir bei der Umsetzung maximalen Erfolg. Bei Fragen oder Anregungen kannst du mit mir in den Austausch kommen.

Veröffentlicht am: 25.12.2019 auf https://onlinemarketing.de
Originalartikel:
https://onlinemarketing.de/news/5-tipps-organisch-seite-1-google

Von
Markus
2
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Online Marketing

Aktuelle Porsche Kampagne

Analyse von Markus Hetzenegger zur aktuellen Porsche Kampagne

In regelmäßigen Abständen bewerten und analysieren Experten aus der Digitalbranche exklusiv für uns aktuelle Werbekampagnen. Diese Woche kommentiert Markus Hetzenegger, Geschäftsführer und Gründer der Agentur NYBA Media.

Von Markus Hetzenegger, Geschäftsführer und Gründer der Agentur NYBA MediaKlaas Heufer-Umlauf als Markenbotschafter für Porsche? Bitte was? Wenn Sie gerade einen ähnlichen Gesichtsausdruck wie Klaas Heufer-Umlauf beim Einkaufen machen, ist das verständlich. Im ersten Moment wirkt diese Tatsache ­sowohl für Außenstehende als auch für ihn selbst mehr als skurril, doch er überzeugt mit seiner natürlichen, lustigen und vor allem ehrlichen Art. In der Kampagne zeigt sich der Moderator im Alltag mit dem neuen Modell des Porsche 911. Auch die Betitelung der Kampagne "Weniger Dreh, mehr Drehmoment" sagt bereits sehr viel über das Konzept dahinter aus: Im Fokus steht das tägliche Leben.

Porsche beweist Mut

Schon 2018, weit vor der Zusammen­arbeit, gab sich Klaas Heufer-Umlauf ­gegenüber der Wochenzeitschrift "Die Zeit" als Porsche-Fan zu erkennen. Da passt es doch gut, sich einen nagelneuen 911er ohne Mehraufwand in die Garage stellen zu "müssen". Authentischer geht es wohl nicht mehr, und darin besteht auch der Erfolg der Kampagne.Die Kampagne mit Klaas Heufer-­Umlauf sorgt online wie offline für großen Wirbel und ist viel diskutiert - nicht nur, weil ihm Doppelmoral vorgeworfen wird, rappte er doch kürzlich erst mit "Clans for Future" für eine rücksichtsvollere Welt und den Umweltschutz. Mein Fazit zur Kampagne: absolut ­gelungen und trifft den Nerv der Zeit. Zudem beweist Porsche viel Mut, indem man sich selbst nicht zu ernst nimmt und sich gleichzeitig, was das eigene Image betrifft, weit aus dem Fenster lehnt. Ein gewagter Schritt, der mit dem Kampagnenerfolg ­belohnt wird, denn für den Marketing-Cocktail "Werbung 2.0" bedarf es einer gesteigerten Kreativität und Nahbarkeit.

Veröffentlicht am: 21.10.2019 auf https://www.internetworld.de
Originalartikel:
https://www.internetworld.de/sonstiges/bewegtbildwerbung/porsche-klaas-ehrlicher-botschafter-2137706.html

Von
Markus
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TikTok

TikTok für Unternehmen

So starten Unternehmen mit Social-Media-Marketing für die Generation Z.

Tiktok setzt auf einen innovativen und kreativen Ansatz des Online-Content-Sharings und ermöglicht es den Benutzern, kurze Videos mit Musik, Filtern und einigen weiteren Funktionen zu erstellen. Die User sollen bei der Erstellung ihres Contents so kreativ wie möglich sein. Das Genre reicht von lustigen über schockierende bis hin zu herzergreifenden Storys. Nachdem die Nutzer auf den allseits bekannten Plattformen wie Facebook und Instagram meist über 18 Jahre und auf Facebook auch gerne mal älter sind, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis eine App für die Generation Z aus dem Boden schießen würde.

SO KÖNNEN MARKEN UND UNTERNEHMEN TIKTOK NUTZEN
Diese Schritt-für Schritt-Anleitung zeigt, wie sich Unternehmen auf Tiktok registrieren können, und macht einen Start sofort möglich:Als erstes ist der Account mit einem Nutzernamen anzulegen. Der Nutzername kann im Nachhinein nicht mehr geändert werden, zumindest im Moment nicht. Eine aussagekräftige Profilbeschreibung und der Link zur eigenen Website und allen vorhandenen Social-Media-Kanälen runden das Profil ab. So können Follower direkt auf die anderen Kanäle aufmerksam gemacht und dorthin geleitet werden. Sei kreativ beim Profilbild und finde etwas, das zur Marke oder zum Unternehmen passt, gleichzeitig aber auch zur Plattform Tiktok. Ein gutes Beispiel ist das Profilbild, das Mercedes für den November gewählt hat. Es verweist auf den im englischsprachigen Raum weitverbreiteten Movember, im Zuge dessen sich Männer nicht rasieren, sondern einen Bart stehen lassen, um Spenden zu sammeln.

  • Nach der Konto-Erstellung gibt es die Möglichkeit, von einem persönlichen Konto zu einem Pro-Konto zu wechseln. Gehe ins Menü und klicke auf Mein Konto verwalten. Dieser Schritt ist zu empfehlen, denn dort kann zwischen einer Person von öffentlichem Interesse, Bildung, Medien, Musik/ Tanz, Schönheit/ Mode, Medizin/ Gesundheit und anderen Kategorien unterschieden werden. Der Mehrwert des Tiktok-Pro-Kontos liegt besonders in den zur Verfügung gestellten Analysen, die detaillierte Einblicke über die Performance der Videos und der Follower geben.
  • Sobald die Schritte 1 und 2 gemacht sind, kann es auch schon mit dem ersten Tiktok-Video losgehen. Dieses sollte am besten im Hochformat (1.080 x 1.920) aufgenommen sein. Beim Inhalt ist darauf zu achten, dass es für die Zielgruppe relevant und humorvoll ist und zum Nachmachen oder Mitmachen anregt. Berücksichtige bei den Videos: Entertainment steht bei dieser Plattform an erster Stelle.
  • Beim Hochladen des Videos kann nach Belieben die Geschwindigkeit angepasst und auch eine Ausrichtung gewählt werden. Darüber hinaus kannst du das Video mit bunten Filtern, Musik, weiteren Effekten, zusätzlichen Texten oder Stickern gestalten. Auch die Lautstärke ist frei wählbar und ein Coverbild, das sogar als GIF im Feed angezeigt werden kann. Zum Schluss kann man noch eine kurze Beschreibung, Markierungen und Hashtags ergänzen. Wie bei anderen Social-Media-Plattformen gilt auch hier: Content ist King!
  • Um seine Reichweite zu erhöhen, bietet sich die Zusammenarbeit mit Influencern an. Man kann auch für Werbefläche auf Tiktok bezahlen; für Deutschland ist diese Nutzung allerdings noch nicht freigeschaltet.

MARKETING FÜR DIE GEN Z AUF TIKTOK
Alle Influencer-Marketing-Techniken, die bereits auf anderen videobasierten Plattformen dominieren, werden, wenn sie richtig gemacht sind, auch auf Tiktok erfolgreich sein. Wenn dein Produkt zum Publikum des ausgewählten Influencers passt, ist der erste Schritt zum Erfolg deiner Tiktok-Influencer-Kampagne gemacht. Marken sollten Influencer dazu ermutigen, Videos zu drehen, in denen sie das jeweilige Produkt des Sponsors selbst verwenden. Dabei ist darauf zu achten, dass Influencer und Marke auch zusammenpassen. Authentizität muss immer im Vordergrund stehen. Es bringt wenig bis keinen Nutzen, einen Influencer zu ermutigen, für ein Produkt zu werben, das nicht zu ihm passt.Bei der Durchführung sollte dem Influencer in der Inhaltserstellung komplett freie Hand gelassen werden. Er kennt seine Community am besten und kann abschätzen, was ankommt und was nicht. Tiktokers sind außerdem mehr an Originalität und Spaß interessiert, sodass die Qualität der aufgenommenen Videos, anders als auf anderen Plattformen, eher im Hintergrund steht. Viel entscheidender ist es, auf kurzlebige Trends schnellstmöglich zu reagieren und einen abwechslungsreichen und für die Zielgruppe relevanten Content zu kreieren.

VIRALER CONTENT IST DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG
Viraler, lustiger und erfrischender Content ist der Schlüssel zum Erfolg. Darauf ist bei der Content-Erstellung unbedingt zu achten – ganz gleich ob Marke oder Unternehmen. Springt nicht unbedingt auf einen gerade losfahrenden Zug auf, sondern beleuchtet ein Thema von einer ganz anderen Seite und bestimmt auf diese Weise Trends mit. Bestes Beispiel dafür ist die gelungene Tiktok-Marketing-Kampagne mit dem Hashtag #YouOwnIt von Mac Cosmetics, die mit der internationalen Agentur Pulse Advertising entwickelt wurde. Hintergrund der Kampagne war die diesjährige New Yorker Fashion Week, bei der sich die Marke von der breiten Masse an Kosmetikprodukten abheben wollte. Das ist ihr mit großem Erfolg gelungen. Die Botschaft der Kampagne hatte zum Ziel, einerseits zu mehr Vielfalt aufzurufen und andererseits sowohl Ausdrucksstärke als auch Individualität zu leben. Um die #YouOwnIt-Challenge zu eröffnen und den Launch voranzutreiben, wurden knapp 20 Influencer aus Mexiko und den USA beauftragt. Aufgabe war es, sich mit Mac Cosmetics vom ungeschminkten Mädchen aus der Nachbarschaft in eine Laufsteg-Schönheit zu verwandeln und das über die Musik-Video-App Tiktok zu dokumentieren.Mit den abwechslungsreichen Videoclips riefen die Vorbilder jeweils ihre eigene Community auf, ebenfalls ein solches Video online zu stellen. 2,4 Milliarden Videoaufrufe wurden bislang mit der Kampagne generiert. Mac Cosmetics ist es gelungen, die Generation Z ganz spielerisch mit den Produkten vertraut zu machen und gleichzeitig an die Marke heranzuführen.

FAZIT
Tiktok ist zwar eine noch sehr junge Plattform, auf der in der nächsten Zeit noch viel getestet und die unterschiedlichsten Formate ausprobiert werden. Und das ist gut so. So eine Möglichkeit gibt es nicht oft. Mit Tiktok wird Marketing neu gedacht. Unternehmen und Marken erhalten die riesige Chance, der Gen Z nah zu sein und in deren Alltag vorzukommen. Die großen Gewinner des Social-Media-Marketing 2.0 werden die Unternehmen und Marken sein, die mutig sind, diesen Trend aufzugreifen und zukünftig verstärkt auf authentischen, nativen und emotionalen Content setzen.

Veröffentlicht am: 25.12.2019 auf https://t3n.de
Originalartikel:
https://t3n.de/news/tiktok-starten-unternehmen-fuer-1227509/

Von
Markus
5
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Online Marketing

Entrepreneur.com Interview

How NYBA 'Generates 9-figure revenues for customers'.

In this series called Member Showcase, we publish interviews with members of The Oracles. This interview is with Markus Hetzenegger, founder and CEO of NYBA Media GmbH, a digital marketing agency. It was condensed by The Oracles.

Who are you?
Markus Hetzenegger: I’ve never been someone who does what other people tell me. I’ve always made my own path because I know what’s best for me more than anyone else. When I was 18, I knew it was time to make a change, so I quit a “safe,” esteemed dual program at BMW to fulfill my dreams.This risk didn’t work out right away. I didn’t know anything about self-employment, and I didn’t have entrepreneurial parents to give me advice. I became who I am today only through willpower, trial and error, continuous learning, and optimization. Now I’m a 23-year-old CEO whose company, NYBA Media, generates nine-figure returns for our customers.

What are you more skilled at than most people in the world?
Markus Hetzenegger: I understand marketing and how to convince people to buy a product and become lifelong fans. I’ve always been fascinated why some companies can sell T-shirts for $300 while others can’t sell theirs for $20.Over time, I’ve learned what works and what doesn’t by continually optimizing, improving our processes, and passing on that knowledge to our customers. Speed and results are what matter most.

What excites you the most about your business right now?
Markus Hetzenegger: I love creating things and being part of our customers’ success. I’m always excited to see the results of our work, especially now that we can choose our clients. When it comes to selecting projects, we prefer quality over quantity. We prioritize scalable projects with a great deal of potential and the opportunity to think outside the box.We always start by understanding our partners and their goals so we can take responsibility for their overall success. I like the challenge of marketing, optimizing, and scaling for companies from a wide range of industries. It’s never boring, and there are always new things to learn, even if you think you’ve reached the top. In the end, we get to create more than great business partnerships — we’re also building friendships.

What book changed your mindset or life?
Markus Hetzenegger: I read a great deal, but “Psycho-Cybernetics” by Maxwell Maltz has inspired me like no other book. It opened my eyes to the importance of your mind. You are the product of your imagination — using your imagination and beliefs, you can change that “product” step by step. You can change your entire life by changing your self-image because you will start thinking and acting like the person you want to become.

What advice would you give to your younger self?
Markus Hetzenegger: Stick to one thing and become the best at it. I used to impatiently jump from one project to another, usually right when it was time to reap the rewards of my work. I always wanted more and was never satisfied, even when everything was going well. I was always looking for a “better” way to succeed faster. Even when my podcast became one of the top three German business podcasts a few years ago, I still wasn’t satisfied.When you work on something long enough, it can only succeed. There is no other option. So, focus on one thing you genuinely stand behind. Endurance and consistency are essential.

How do you define great leadership?
Markus Hetzenegger: Great leadership is a management style that doesn’t feel like leadership. “Loving strictness” describes it best. Employees are given maximum responsibility, and the relationship is based on honesty and loyalty.I expect absolute transparency from my team, in exchange for a great culture and above-average pay. I let everyone come up with new ideas and think outside the box, not just execute on a plan. Individual responsibilities vary according to their strengths and interests, instead of education. I’m creating an atmosphere where everyone can grow and learn. Our hierarchy values good ideas more than your position or tenure in the company. The product doesn’t make a company — the people and culture do.

How do you hire top talent?
Markus Hetzenegger: Mindset is more important than skill set. It’s easier to learn a new skill than to change your mindset.Talented employees are no longer just attracted by money — they want to be part of something bigger. The best want to work with the best. So, it’s important that your company is already at a high level or at least has a bold vision. Your culture, mission, and vision are vital, so take your time investing in them. Don’t just hang them on the wall. Model your workflow after them.

Which single habit gives you 80 percent of your results?
Markus Hetzenegger: I continuously reflect and optimize everything I do while focusing on my goals. I ask myself often whether what I’m doing today will bring me further tomorrow. If not, I make a change.I try to improve a little every day. In the end, any goal is attainable if you do that. By simply learning more about something, the better your decisions will be, which will impact your outcomes.I’m an optimistic person and believe everything that happens to you, happens for you. Trust that life is on your side, even if you can’t see the positive side of a situation.

If you ever start a charity, what would it be called and what would it do?
Markus Hetzenegger: I grew up next to the ocean in a small village in the south of Spain. I spent nearly every minute by the sea, which has always been close to my heart. When I swam with a wild shark in the Bahamas a few years ago, my heart expanded to a completely different level.Sharks have survived four of the five mass extinctions, which means they are older than humanity. But the sad fact is that they are now in danger because of us. Humans kill 100 million sharks every year to sell their fins. Sharks are the lungs of our oceans and the most important animals to our marine ecosystems. Without them, we would face a natural disaster. Something has to change. How that happens is secondary; the “why” is what matters.

What do you want to be known for, or what do you want your legacy to be?
Markus Hetzenegger: Meaningful work and relationships are most important to me. I want to build something big that will positively impact millions of lives. Success is only a side effect when you do what you stand for. To me, life is like a game where you can lose or win — and I like to win.

Connect with Markus Hetzenegger on LinkedIn, Instagram, and Facebook, or visit his website.

Veröffentlicht am: 12.02.2020 auf https://www.entrepreneur.com
Originalartikel:
https://www.entrepreneur.com/article/346206

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